Reykjavik in Island war am 12. August 2026 während der Totalität einer Sonnenfinsternis völlig in Dunkelheit gehüllt. Das Phänomen trat in der isländischen Hauptstadt auf; entsprechende Aufnahmen wurden von The Guardian veröffentlicht.
Am Mittwoch, 12. August 2026, zieht eine totale Sonnenfinsternis über Spanien. Die Totalitätszone reicht von A Coruña bis Palma. Das Ereignis beginnt ab 19.30 Uhr und endet kurz vor 21.30 Uhr; die vollständige Verdunkelung dauert weniger als zwei Minuten. Die spanische Verkehrsbehörde DGT rechnet mit bis zu 1,5 Millionen zusätzlichen Fahrten und untersagt Stopps auf Fahrbahnen und Seitenstreifen. Sieben Modelle von Finsternisbrillen wurden wegen möglicher Augenschäden zurückgerufen. Landesweit stehen fast 500 offizielle Aussichtspunkte zur Verfügung.
Am Mittwochabend soll der Mond die Sonne über Deutschland fast vollständig verdecken. Dennoch bleibt die Sonnenfinsternis hierzulande partiell, berichtet Die Zeit. Das Ereignis erinnert an die totale Sonnenfinsternis, die am 11. August 1999 mittags in Teilen Deutschlands zu sehen war und häufig „SoFi“ genannt wurde. Mehr als 200 Leserinnen und Leser schilderten der Zeitung ihre Erinnerungen daran: plötzliche Kälte, verstummte Vögel, fahles Licht und eine eindrucksvolle Stille. Für die Beobachtung der bevorstehenden partiellen Finsternis sind zertifizierte Brillen mit CE-Kennzeichnung erforderlich. Provisorische Filter wie rußgeschwärztes Glas oder Röntgenfilme gelten als gefährlich.
Spanien bereitet sich am Mittwoch auf Hunderttausende Menschen vor, die zur Beobachtung der totalen Sonnenfinsternis auf Hügel und an Strände reisen. Die Polizei erwartet rund 1,5 Millionen zusätzliche Autofahrten. Nach anhaltender Hitze und geringen Niederschlägen ist die Vegetation extrem trocken. Parken nahe trockener Vegetation, Grillieren und Feuerwerk sind verboten. Die Region Valencia schliesst vorsorglich ihre Naturparks. Krankenhäuser sind zudem wegen möglicher Augenschäden in Alarmbereitschaft; sechs Marken von Schutzbrillen wurden nach einer Warnung der Verbraucherorganisation FACUA zurückgerufen.