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Ausland
Herz — Desk International · · Zusammenfassung 30 s · Artikel 2 Min.
Die Staatsduma, Unterhaus des russischen Parlaments, verabschiedete am 22. Juli 2026 ein Gesetz, das vom Kremlin als « Zivilentod » bezeichnet wird. Es entzieht Oppositionellen, die aus Russland geflohen sind, den Zugang zu russischen Bankdienstleistungen, zu Immobilientransaktionen in Russland und zu konsularischen Dienstleistungen im Ausland. Am gleichen Tag trafen sich Botschafter der EU-Mitgliedstaaten in Brüssel, um das 21. Sanktionspaket gegen Moskau abzuschließen, nach mehreren erfolglos gebliebenen Versuchen.
Die Staatsduma — Unterhaus der Föderalen Versammlung der Russischen Föderation — verabschiedete am 22. Juli 2026 ein Gesetz, das auf politische Gegner zielt, die das Land verlassen haben. Der Kremlin selbst bezeichnet die Maßnahme als « Zivilentod », nach Angaben der Zeitung Le Monde.
Konkret entzieht der Text diesen Personen drei Rechte: den Zugang zu russischen Bankdienstleistungen, die Möglichkeit, Immobilientransaktionen in Russland durchzuführen, und den Zugang zu russischen Konsulardiensten im Ausland.
Die westlichen Sanktionen gegen Russland begannen 2014 nach der ukrainischen Krise. Nach der Invasion der Ukraine im Februar 2022, die die EU als « unprovozierte und ungerechtfertigte militärische Aggression » bezeichnete, wurden erweiterte Branchensanktionen von der EU, Großbritannien, den USA, Kanada und Japan verhängt.
In diesem Zusammenhang trafen sich die Botschafter der EU-Mitgliedstaaten am 22. Juli 2026 in Brüssel, um das 21. Sanktionspaket gegen Moskau abzuschließen, nach mehreren erfolglos gebliebenen Versuchen.
Die verfügbaren Quellen klären nicht, welche Kriterien zur Einstufung als « Oppositioneller » herangezogen werden, der den neuen Beschränkungen unterliegt, noch die Zeitrahmen für das Inkrafttreten des Gesetzes.
Die Staatsduma ist das Unterhaus der Föderalen Versammlung der Russischen Föderation, während die Oberkammer der Föderationsrat ist. Der Begriff « Duma » hat die gleiche Wurzel wie das russische Verb думать (doumat'), was « denken » bedeutet.
Es ist der Ausdruck, den der Kremlin selbst verwendet, um das am 22. Juli 2026 von der Duma verabschiedete Gesetz zu bezeichnen. Es beraubt russische Oppositionelle, die aus dem Land geflohen sind, des Zugangs zu russischen Bankdienstleistungen, zu Immobilientransaktionen in Russland und zu russischen Konsulardiensten im Ausland.
EU-Sanktionen gegen Russland bestehen seit 2014 und wurden nach der Invasion der Ukraine im Februar 2022 erweitert. Das 21. Paket war am 22. Juli 2026 in Brüssel zur Finalisierung vorgesehen, nach mehreren erfolglos gebliebenen Versuchen der Botschafter der Mitgliedstaaten.
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