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Ausland
Herz — Desk International · · Zusammenfassung 30 s · Artikel 2 Min.
Nikita Belov, 25 Jahre alter Ingenieur, und seine Mutter Olga, 55 Jahre alt und Anästhesieschwester, drohen aus Finnland nach Russland ausgewiesen zu werden – ein Land, das sie 2022 nach öffentlichem Protest gegen die ukrainische Invasion verlassen hatten. Der finnische Migrationsdienst behauptet, sie liefen « kein echtes Risiko », obwohl sie in Moskau Druck erfahren haben. Im August 2026 warten sie auf eine Endbescheidung. Seit 2022 hat Finnland 1 039 russische Staatsangehörige – die am stärksten betroffene Nationalität – ausgewiesen. Rechtsexperten warnen vor einer unzureichenden Bewertung individueller Risiken.
Nikita Belov, 25 Jahre alter Ingenieur, und seine Mutter Olga, 55 Jahre alt und Anästhesieschwester, verließen Russland 2022 nach öffentlichem Protest gegen die ukrainische Invasion. Laut The Guardian droht ihnen heute eine Ausweisung aus Finnland, wo zwei Asylgesuche abgelehnt wurden.
In Moskau arbeitete Nikita in einem Forschungsinstitut, das sich auf Metalltechnologien spezialisierte. Als er versuchte, ein kriegsbedingtes Projekt zu verlassen, drohte sein Vorgesetzter ihm mit Verhaftung oder Frontdienst. Russische Militär- und Polizeibehörden kontaktierten daraufhin Olga und besuchten ihr Zuhause.
Seit ihrer Ankunft in Finnland unterstützten die Belovs die Ukraine freiwillig über ihren lokalen Zentrum. Sie lieferten humanitäre Hilfe – Erste Hilfe, Lebensmittel, Kleidung, Starlink-Ausrüstung und einen 3D-Drucker. Ukrainische Soldaten schickten ihnen eine Dankesnachricht in Videoform.
Der finnische Migrationsdienst kam zu dem Ergebnis, dass die Belovs « kein echtes Risiko » bei Rückkehr nach Russland hätten. Er erließ einen Ausweisungsbefehl gegen sie.
Die Illustrationen dieses Artikels wurden von künstlicher Intelligenz erstellt.
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Finnland teilt eine lange Landgrenze mit Russland und hat diese auf unbestimmte Zeit geschlossen. Helsinki wirft Moskau vor, bewusst Asylbewerber auf sein Territorium zu lenken, als Teil einer Destabilisierungsstrategie. Russland hat zudem seine Militärstützpunkte entlang dieser Grenze ausgebaut.
2023 trat Finnland der NATO (Nordatlantische Allianz) bei, die Mitgliedsländer einer kollektiven Militärallianz vereint.
Rechtsexperten sind der Ansicht, dass die zukünftigen Risiken und Menschenrechte abgelehnter Russen in Finnland nicht ausreichend bewertet wurden. Die Endbescheidung im Fall Belov wird in den kommenden Wochen erwartet; der Ausgang ist zu diesem Zeitpunkt unbekannt.
Nikita und Olga Belov flohen 2022 nach öffentlichem Protest gegen die ukrainische Invasion. In Moskau versuchte Nikita, sich aus einem kriegsbedingten Forschungsprojekt zurückzuziehen, woraufhin er mit Verhaftung oder Frontdienst bedroht wurde. Die russischen Behörden kontaktierten auch seine Mutter und besuchten ihr Zuhause.
Die Belovs stellten zwei Asylgesuche: eines 2022, abgelehnt nach erfolgloser Berufung, und ein zweites Anfang 2026, ebenfalls abgelehnt.
Der finnische Migrationsdienst war der Ansicht, dass die Belovs « kein echtes Risiko » bei Rückkehr nach Russland hätten. Rechtsexperten bestreiten diese Bewertung und halten sie für unzureichend in Anbetracht zukünftiger Risiken und Menschenrechte.
Zwischen Februar 2022 und Juni 2026 wies Finnland 1 039 russische Staatsangehörige aus – die am meisten betroffene Nationalität in diesem Zeitraum. Bei 1 342 Fällen mit negativem Asylbescheid wurde 1 109 Russen die Einreise auf finnisches Territorium verweigert.