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Ausland
Herz — Desk International · · Zusammenfassung 30 s · Artikel 3 Min.
Die private Wirtschaftsinitiative « Made for Germany » – eine Koalition von 139 Unternehmen und Investoren, die sich verpflichtet haben, bis 2028 mehr als 800 Milliarden Euro in die deutsche Wirtschaft zu investieren – plant ein Treffen mit der Bundesregierung Ende September 2026. Ein Jahr nach ihrem Gründungstreffen mit Bundeskanzler Friedrich Merz stuft die Initiative das erste Reformpaket als unzureichend ein und fordert eine rasche Umsetzung sowie zusätzliche Maßnahmen. Der Siemens-CEO Roland Busch nennt die Flexibilisierung der Arbeitszeit als Priorität. Der Deutsche-Bank-CEO Christian Sewing begrüßt ein Wiedererstarken des Vertrauens internationaler Investoren.
Die Initiative « Made for Germany » – eine private Koalition von 139 Unternehmen und Investoren aus verschiedenen Branchen, die sich verpflichtet haben, bis 2028 kumulativ mehr als 800 Milliarden Euro in die deutsche Wirtschaft zu investieren und mit der Bundesregierung über strukturelle Reformen zu diskutieren – plant ein weiteres Treffen mit dieser Regierung Ende September 2026, berichten Wirtschaftswoche und Handelsblatt.
Roland Busch, CEO von Siemens, äußerte sich etwa ein Jahr nach der Gründungskonferenz der Initiative mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU). Er erklärte, dass das kürzlich verabschiedete erste Reformpaket « viele wichtige Probleme angeht, aber nicht alle » und forderte eine « rasche und spürbare » Umsetzung sowie ergänzende Maßnahmen.
Busch benannte die Flexibilisierung der Arbeitszeit als Prioritätsreform. Er behauptete, dass Deutschland « das einzige Land ist, das die Arbeitszeit täglich und nicht wöchentlich regelt » und dass die Teilzeitquote dort zu hoch ist.
Kurz und gut, wir müssen in Deutschland mehr arbeiten.
— Roland Busch, CEO von Siemens
Christian Sewing, CEO der Deutschen Bank und Mitglied der Initiative, gab an, dass die Reformen « das Vertrauen internationaler Investoren erheblich gestärkt und das Interesse an diesem Finanzplatz erhöht haben ». Ausländische Investoren beabsichtigen nach seinen Angaben, in Deutschland Mittel in « beträchtlichem dreistelligen Milliardenbetrag » einzusetzen.
Die Initiative « Made for Germany » hielt ihre Gründungskonferenz mit Bundeskanzler Friedrich Merz im Sommer 2025, etwa ein Jahr vor diesen Aussagen. Dieses Treffen schuf die Grundlage für einen strukturierten Dialog zwischen großen Unternehmen und Bundesregierung zur Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands.
Ein erstes Reformpaket wurde zwischen Sommer 2025 und Juli 2026 verabschiedet. Nach Angaben von Roland Busch regelt es nicht alle identifizierten Probleme, was zeigt, dass die Reformagenda unvollständig bleibt.
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Der Anteil der von den Mitgliedern der Initiative zugesagten 800 Milliarden Euro für Investitionen, der über bereits vor ihrer Gründung geplante Projekte hinausgeht, bleibt unbestimmt.
Der genaue Inhalt der zusätzlichen Reformen, die die Initiative beim Treffen Ende September 2026 vorstellen beabsichtigt, wurde noch nicht mitgeteilt.
Keine verifizierte und unabhängige Definition der Wirtschaftsinitiative « Made for Germany » ist in den konsultierten Enzyklopädiequellen verfügbar. Die in diesem Artikel verwendete Beschreibung basiert ausschließlich auf journalistischen Quellen des Fact Sheets (Wirtschaftswoche, Handelsblatt).
Es ist eine private Koalition von 139 großen Unternehmen und Investoren aus verschiedenen Branchen, die sich verpflichtet haben, bis 2028 kumulativ mehr als 800 Milliarden Euro in die deutsche Wirtschaft zu investieren. Sie führt einen Dialog mit der Bundesregierung von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), um strukturelle Reformen voranzutreiben. Zu ihren Mitgliedern gehören Siemens (CEO Roland Busch) und die Deutsche Bank (CEO Christian Sewing).
Nach Aussagen von Roland Busch (Siemens) behandelt das erste verabschiedete Reformpaket « viele wichtige Probleme, aber nicht alle ». Die Initiative fordert insbesondere die Flexibilisierung der Arbeitszeit: Deutschland soll das einzige Land sein, das die Arbeitszeit täglich statt wöchentlich regelt.
Ende September 2026. Es wird ein zweites formelles Treffen mit der Bundesregierung sein, etwa ein Jahr nach der Gründungskonferenz im Sommer 2025 mit Bundeskanzler Friedrich Merz.
Nicht unbedingt. Der Anteil dieser Summe, der über bereits vor der Gründung der Initiative geplante Investitionen hinausgeht, bleibt nach verfügbaren Informationen unbestimmt.