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Ausland
Herz — Desk International · · Zusammenfassung 30 s · Artikel 3 Min.
Bei dem Erdbeben der Stärke 7,4 im Westen Kolumbiens sind 216 Menschen ums Leben gekommen und mehr als 1.600 verletzt worden. Die am Dienstagabend korrigierte Bilanz hatte zuvor bei 241 Todesopfern gelegen. Laut France 24 und den zitierten Behörden wird insbesondere in Cali und Pereira weiter nach Überlebenden gesucht. Hunderte Gebäude wurden zerstört, mehrere Krankenhäuser beschädigt. In Pereira war die Mehrheit der 480.000 Einwohner ohne Strom. Die Regierung rief den landesweiten Notstand aus. Die USA boten 15,5 Millionen US-Dollar an, während die Europäische Union ihren Satellitendienst Copernicus mobilisierte.
Am 10. August 2026 erschütterte ein Erdbeben der Stärke 7,4 den Westen Kolumbiens, insbesondere das Departamento Chocó. France 24 berichtet von einer jüngsten Bilanz von 216 Todesopfern.
Die Zahl wurde am Dienstagabend nach unten korrigiert. Zuvor waren 241 Tote gemeldet worden; diese frühere Bilanz beruhte auf Angaben verschiedener lokaler Behörden.
Nach Angaben des Bürgermeisterverbands wurden zudem mehr als 1.600 Menschen verletzt und Hunderte Gebäude zerstört.
Das Epizentrum lag im Departamento Chocó an der Pazifikküste. Zu den betroffenen Städten zählen Cali, Pereira, Manizales und Quibdó.
Die Erschütterungen waren bis nach Ecuador, Panama und Venezuela zu spüren.
In mehreren Städten im Westen Kolumbiens, darunter Cali und Pereira, suchen Rettungskräfte weiter nach Überlebenden. Einwohner helfen dabei, Trümmer zu beseitigen und die Einsatzkräfte zu unterstützen.
In Pereira wurde die 32-jährige Daniela Largo in der Nacht vom 11. auf den 12. August lebend aus einem eingestürzten Gebäude geborgen. Sie hatte mehrere Dutzend Stunden unter den Trümmern ausgeharrt.
Ihre Mutter Sandra Milena Perez berichtete, ein Anwohner habe ihre Hilferufe gehört und Nachbarn mobilisiert, bevor professionelle Rettungskräfte eintrafen. Daniela Largos zwölfjähriger Sohn wartete zu Hause auf sie.
In Cali lag Beatriz Arcos fast eine Stunde unter den Trümmern ihrer Wohnung, bevor sie gerettet wurde. Sie leidet weiterhin unter Rückenschmerzen; auch ihr Mann und ihre Mutter wurden verletzt.
Mehrere Krankenhäuser in Cali wurden beschädigt. Ein Teil des Universitätskrankenhauses Hospital Universitario del Valle stürzte ein. Ärzte mussten Patienten verlegen und andere in den Gärten der Einrichtung behandeln.
In Pereira war die Mehrheit der 480.000 Einwohner ohne Strom.
Am Dienstagabend bereiteten sich Familien darauf vor, aus Angst vor den Nachbeben in Parks zu übernachten. Die Nachbeben erschütterten weiterhin die betroffenen Viertel.
Sechs Flughäfen stellten nach dem Erdbeben ihren Betrieb ein.
Die kolumbianische Regierung rief den landesweiten Notstand aus, um die Rettungseinsätze zu koordinieren.
Bei einem Besuch in Pereira kündigte Kolumbiens Präsident Abelardo de la Espriella am Dienstag Zuschüsse für die Unterbringung obdachlos gewordener Menschen an.
Die USA boten für die Nothilfe 15,5 Millionen US-Dollar an.
Die Europäische Union mobilisierte ihren Satellitendienst Copernicus, der fortlaufend Daten über den Zustand der Erde erfasst, um die Rettungseinsätze zu unterstützen.
Pereira war schon 1999 von einem Erdbeben getroffen worden, bei dem fast 1.200 Menschen ums Leben kamen.
Die Illustrationen dieses Artikels wurden von künstlicher Intelligenz erstellt.
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Die vorläufigen Opferzahlen änderten sich erheblich und wichen teilweise voneinander ab. Nacheinander oder gleichzeitig wurden 18, 20, 22, 42, 82, 111, 132, 164, 241 und schließlich 216 Tote gemeldet.
Die jüngste verfügbare Bilanz nennt 216 Todesopfer und mehr als 1.600 Verletzte.
Das Epizentrum lag im Departamento Chocó an der kolumbianischen Pazifikküste.
Betroffen waren unter anderem Cali, Pereira, Manizales und Quibdó.
Nein. In mehreren Städten im Westen Kolumbiens, insbesondere in Cali und Pereira, wird weitergesucht.
Die USA boten 15,5 Millionen US-Dollar an, und die Europäische Union mobilisierte ihren Satellitendienst Copernicus.