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Herz — Desk International · · Zusammenfassung 30 s · Artikel 2 Min.
Ein Erdbeben der Stärke 7,4 erschütterte am 10. August 2026 das Departamento Chocó im Westen Kolumbiens. Rettungskräfte, Freiwillige und Einwohner suchen in mehreren Städten nach Verschütteten. Die veröffentlichten landesweiten Opferzahlen reichen von 18 bis 111 Toten. Präsident Abelardo de la Espriella meldete vorläufig 87 Verletzte, rund 1.500 beschädigte Wohnungen und 61 eingestürzte Gebäude. Sechs Flughäfen stellten den kommerziellen Flugbetrieb ein. Bis zum späten Nachmittag registrierte der kolumbianische geologische Dienst 47 Nachbeben. Die internationale Gemeinschaft hat Unterstützung angeboten.
Ein Erdbeben der Stärke 7,4 erschütterte am frühen Morgen des 10. August 2026 das Departamento Chocó an der kolumbianischen Pazifikküste.
Le Temps berichtet von 111 Toten. Zuvor veröffentlichte Artikel von Lost in the Jungle nannten landesweite Opferzahlen von mindestens 18, 20, 22 oder 82 Toten sowie später mehr als 100 Tote. Die Angaben spiegeln unterschiedliche Quellen und aufeinanderfolgende Aktualisierungen wider.
Präsident Abelardo de la Espriella meldete vorläufig 87 Verletzte, rund 1.500 beschädigte Wohnungen und 61 eingestürzte Gebäude im ganzen Land.
Das Beben wird als das stärkste bezeichnet, das die Region oder das Land seit zehn Jahren getroffen hat. Die Erschütterungen waren in Bogotá, Cali und Medellín zu spüren.
In mehreren Städten stürzten Gebäude ein. Professionelle Rettungskräfte, Freiwillige und Einwohner suchen insbesondere in Cali und Pereira nach Menschen, die unter den Trümmern eingeschlossen sind.
In Cali stürzten mindestens 20 Gebäude ein. Freiwillige bildeten Menschenketten und räumten die Trümmer mit Spitzhacken und einfachen Werkzeugen weg.
In Pereira seien die Krankenhäuser vom Andrang überlastet, erklärte Bürgermeister Mauricio Salazar. In Manizales löste sich während des Bebens ein Turm der Kathedrale.
Bis zum späten Nachmittag des 10. August 2026 hatte der kolumbianische geologische Dienst 47 Nachbeben registriert.
Sechs Flughäfen im Westen Kolumbiens stellten nach Schäden an ihrer Infrastruktur den kommerziellen Flugbetrieb ein.
Abelardo de la Espriella, der seit drei Tagen im Amt war, rief den nationalen Notstand aus und kündigte einen koordinierten Rettungseinsatz an.
Der Präsident besuchte Chocó am 10. August 2026 und kündigte an, in den folgenden Stunden nach Cali zu reisen.
Die USA boten 15,5 Millionen US-Dollar für Notunterkünfte, Lebensmittel, Schutzmassnahmen und die Bewertung der Schäden an.
Die Europäische Union aktivierte Copernicus, ihr Programm zur kontinuierlichen Erfassung von Daten über den Zustand der Erde, um die Rettungsarbeiten zu unterstützen. Sie erklärte sich zu weiterer Hilfe bereit.
Die Vereinten Nationen boten Unterstützung an. Mehrere lateinamerikanische Länder sowie Israel, Spanien, die Schweiz und Frankreich bekundeten ihre Solidarität.
Auch die kolumbianische Sängerin Shakira veröffentlichte nach dem Erdbeben auf X eine Solidaritätsbotschaft an ihr Land.
Es traf das Departamento Chocó im Westen Kolumbiens an der Pazifikküste.
Die Illustrationen dieses Artikels wurden von künstlicher Intelligenz erstellt.
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Die verfügbaren landesweiten Angaben unterscheiden sich stark und reichen je nach Veröffentlichung und Aktualisierungsstand von 18 bis 111 Toten.
Der kolumbianische geologische Dienst hatte bis zum späten Nachmittag des 10. August 2026 insgesamt 47 Nachbeben registriert.
Der Präsident meldete rund 1.500 beschädigte Wohnungen und 61 eingestürzte Gebäude. Sechs Flughäfen stellten den kommerziellen Flugbetrieb ein.