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Ausland
Herz — Desk International · · Zusammenfassung 30 s · Artikel 2 Min.
Ein Erdbeben der Stärke 7,4 hat am 10. August 2026 um 07.34 Uhr den Westen Kolumbiens erschüttert. Bis zum 11. August wurden mindestens 240 Tote und mehr als 1300 Verletzte gemeldet. Das Epizentrum lag im Departamento Chocó nahe San José del Palmar. Rund 2000 Menschen galten als vermisst. Die Schweiz prüfte mögliche Hilfe, darunter die Entsendung von Fachleuten. Eine konkrete Intervention war noch nicht angekündigt. Dem Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten lagen keine Informationen über Schweizer Opfer vor.
Ein Erdbeben der Stärke 7,4 hat am 10. August 2026 um 07.34 Uhr den Westen Kolumbiens erschüttert. Laut Le Temps belief sich die am 11. August gemeldete Bilanz auf mindestens 240 Tote und mehr als 1300 Verletzte.
Das Epizentrum lag im Departamento Chocó nahe San José del Palmar an der Pazifikküste. Die Erschütterungen waren auch in Bogotá, Cali und Medellín zu spüren.
Das Beben wird als das tödlichste dieses Jahrhunderts in Kolumbien und als das stärkste in der Region seit zehn Jahren bezeichnet.
Das Erdbeben verursachte in mehreren Städten im Westen des Landes schwere Zerstörungen. Gebäude stürzten ein, Menschen wurden unter den Trümmern eingeschlossen.
Präsident Abelardo de la Espriella meldete rund 1500 beschädigte Wohnungen und 61 eingestürzte Gebäude. Etwa 2000 Menschen galten als vermisst.
Einwohnerinnen und Einwohner, Freiwillige, Soldaten und Rettungsdienste beteiligten sich an der Suche. Auch Tausende Freiwillige des Kolumbianischen Roten Kreuzes halfen bei der Rettung von Überlebenden.
Nach dem Hauptbeben wurden fast 50 Nachbeben registriert. Sechs Flughäfen stellten ihren Betrieb ein.
Die kolumbianische Regierung rief nach dem Erdbeben den nationalen Notstand aus.
Die Illustrationen dieses Artikels wurden von künstlicher Intelligenz erstellt.
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Am 11. August 2026 verfolgten die Schweizer Behörden die Lage und erklärten sich bereit, Kolumbien zu unterstützen. Sie prüften unter anderem die mögliche Entsendung von Fachleuten; ein konkreter Einsatz war noch nicht angekündigt.
Rund 2800 Schweizer Staatsangehörige waren in Kolumbien als Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer registriert. Etwa 130 Reisende hatten sich zudem bei den Schweizer Behörden über die Plattform Travel Admin angemeldet.
Dem Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA), einem der sieben Departemente der Schweizer Bundesverwaltung, lagen keine Informationen über Schweizer Opfer vor. Die Abklärungen dauerten am 11. August an.
Die Schweizer Vertretung in Bogotá blieb mit den zuständigen kolumbianischen Behörden in Kontakt.
Das Schweizerische Rote Kreuz erklärte sich bereit, die kolumbianische Nothilfe mit finanziellen Mitteln und Fachpersonal zu unterstützen. Am 11. August klärte es den Bedarf gemeinsam mit internationalen Partnern ab.
Die Verletzten benötigen medizinische Versorgung. Zudem brauchen Tausende Menschen eine Unterkunft und lebensnotwendige Güter.
Das Erdbeben traf den Westen des Landes am 10. August 2026 um 07.34 Uhr.
Die am 11. August gemeldete Bilanz beträgt mindestens 240 Tote und mehr als 1300 Verletzte.
Das Epizentrum lag im Departamento Chocó nahe San José del Palmar an der Pazifikküste.
Am 11. August 2026 lagen den Schweizer Bundesbehörden keine Informationen über Schweizer Opfer vor.
Bis zum 11. August war kein konkreter Einsatz angekündigt. Die Behörden prüften jedoch mögliche Hilfe.