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Herz — Desk International · · Zusammenfassung 30 s · Artikel 3 Min.
Das Erdbeben der Stärke 7,4, das am 10. August 2026 den Westen Kolumbiens erschütterte, hat nach dem jüngsten gemeldeten Stand 216 Menschen getötet und mehr als 1.600 verletzt. In mehreren Städten, darunter Cali und Pereira, suchen Rettungskräfte weiter nach Überlebenden. Hunderte Gebäude wurden zerstört, mehrere Spitäler in Cali beschädigt. In Pereira wurde die 32-jährige Daniela Largo nach Dutzenden Stunden lebend aus den Trümmern geborgen. Die Angaben zu Opfern und Schäden änderten sich im Verlauf der Katastrophe mehrfach; eine zunächst gemeldete Zahl von 241 Todesopfern wurde nach einer Korrektur der Behörden in Cali auf 216 gesenkt.
Ein Erdbeben der Stärke 7,4 erschütterte am 10. August 2026 den Westen Kolumbiens. Das Epizentrum lag im Departamento Chocó an der Pazifikküste.
Der jüngste von Le Temps gemeldete Stand liegt bei 216 Todesopfern und mehr als 1.600 Verletzten. Die Zahlen haben sich seit der Katastrophe jedoch mehrfach verändert.
In mehreren Städten im Westen Kolumbiens wird weiter nach Überlebenden gesucht. Ganze Häuserblocks wurden dem Erdboden gleichgemacht und Hunderte Gebäude zerstört.
Betroffen sind insbesondere Cali, Pereira, Manizales und Quibdó. Die Erdstösse waren auch in Ecuador, Panama und Venezuela zu spüren.
In Pereira wurde die 32-jährige Daniela Largo in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch lebend aus einem eingestürzten Gebäude geborgen. Sie hatte Dutzende Stunden unter den Trümmern gelegen.
Nach Angaben ihrer Mutter hörte ein Anwohner Hilferufe und holte Nachbarn zusammen. Sie begannen mit der Räumung der Trümmer, bevor professionelle Rettungskräfte eintrafen.
Auch in Cali hörten Rettungskräfte Menschen unter den Trümmern rufen. Ein früherer Stand wies in der Stadt 188 Vermisste aus.
Beatriz Arcos war fast eine Stunde unter den Trümmern ihrer Wohnung in Cali eingeschlossen. Nach ihrer Rettung und Behandlung litt sie weiterhin unter Rückenschmerzen.
Auch ihr Mann und ihre Mutter wurden verletzt. In den Katastrophengebieten räumen Einwohner mit blossen Händen Trümmer weg, verteilen Lebensmittel und spenden Blut.
Mehrere Spitäler in Cali wurden beschädigt. Weil ein Teil des Universitätsspitals Hospital Universitario del Valle einstürzte, mussten Patienten verlegt werden.
Ärzte behandelten Patienten zudem in den angrenzenden Gärten. In Pereira war die Mehrheit der 480.000 Einwohner ohne Strom.
Aufeinanderfolgende Bilanzen meldeten zunächst 61 und später mindestens 86 eingestürzte Gebäude. Nach Angaben des Präsidenten wurden zudem rund 1.500 Wohnungen beschädigt.
Die Zahl der Flughäfen, die kommerzielle Flüge oder ihren Betrieb aussetzten, stieg zwischen zwei Bilanzen von sechs auf sieben.
Bis zum späten Nachmittag waren 47 Nachbeben registriert worden. Am Dienstagabend bereiteten sich Familien aus Angst vor weiteren Erdstössen darauf vor, in Parks zu übernachten.
Zur Koordination der Rettungsmassnahmen gilt der nationale Notstand. Präsident Abelardo de la Espriella kündigte am Dienstag in Pereira Zuschüsse für die Unterbringung obdachlos gewordener Menschen an.
Die USA boten für die Bewältigung der Notlage 15,5 Millionen US-Dollar an.
Die Europäische Union aktivierte Copernicus, ihr Programm zur fortlaufenden Erfassung von Daten über den Zustand der Erde, um die Rettungseinsätze zu unterstützen.
Die Illustrationen dieses Artikels wurden von künstlicher Intelligenz erstellt.
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Pereira war bereits 1999 von einem Erdbeben getroffen worden, bei dem fast 1.200 Menschen starben.
Am 24. Juni 2026 hatten zwei Erdbeben der Stärken 7,2 und 7,5 Venezuela erschüttert. Dabei kamen mehr als 6.300 Menschen ums Leben.
Das Erdbeben vom 10. August 2026 hatte eine Stärke von 7,4.
Der jüngste gemeldete Stand liegt bei 216 Todesopfern und mehr als 1.600 Verletzten.
Das Epizentrum lag im Departamento Chocó an der Pazifikküste.
Betroffen waren insbesondere Cali, Pereira, Manizales und Quibdó.
Die Erhebungen wurden laufend aktualisiert. Am Dienstagabend korrigierten die Behörden in Cali zudem ihre Angaben.
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