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Ausland
Herz — Desk International · · Zusammenfassung 30 s · Artikel 2 Min.
Hohe Immobilienpreise und gestiegene Bauzinsen erschweren in Deutschland den Erwerb von Wohneigentum, besonders in den Metropolen. Eine von der Landesbausparkasse LBS beauftragte Empirica-Studie zeigt jedoch, dass ländliche Regionen im Osten und Norden weiterhin vergleichsweise erschwinglich sind. Nach dem verwendeten Kriterium könnten rund 39 % der 30- bis 44-jährigen Mieterhaushalte die laufende Finanzierung tragen. Weniger als 6 % verfügen allerdings allein über genügend Ersparnisse für Eigenkapital und Kaufnebenkosten. Im Durchschnitt sind dafür rund 131.000 Euro erforderlich – mehr als doppelt so viel wie 2010.
Gestiegene Bauzinsen und hohe Immobilienpreise erschweren in Deutschland insbesondere Erstkäufern den Erwerb von Wohneigentum, berichtet das Handelsblatt.
Eine von der Landesbausparkasse LBS beauftragte Studie des Forschungsinstituts Empirica kommt dennoch zu dem Ergebnis, dass einige Regionen außerhalb der Metropolen für junge Haushalte erschwinglich bleiben.
Das Erschwinglichkeitsbarometer erfasst alle 400 Landkreise und kreisfreien Städte Deutschlands. Eine Finanzierung gilt darin als bezahlbar, wenn die monatliche Belastung höchstens 35 % des Nettohaushaltseinkommens ausmacht.
Nach diesem Maßstab könnten bundesweit rund 39 % der Mieterhaushalte im Alter von 30 bis 44 Jahren die laufende Finanzierung tragen.
Die meisten Möglichkeiten zum Immobilienkauf bieten ländliche Regionen im Osten und Norden Deutschlands.
Zu den für Kaufinteressierte günstigen Gebieten zählen insbesondere die Landkreise Mansfeld-Südharz und Kyffhäuserkreis.
In München, Frankfurt und Berlin ist Wohneigentum nach der Berechnung dagegen für die meisten Haushalte rechnerisch nicht erreichbar.
Die Fähigkeit, die monatlichen Raten zu bezahlen, reicht nicht aus: Weniger als 6 % der jungen Mieterhaushalte können das notwendige Eigenkapital und die Kaufnebenkosten allein aus ihren Ersparnissen finanzieren.
Im Durchschnitt werden rund 131.000 Euro Eigenkapital benötigt. Das ist mehr als doppelt so viel wie 2010.
Auch gestiegene Kaufnebenkosten und Grunderwerbsteuern haben die finanzielle Belastung der Käufer erhöht.
In vielen deutschen Regionen haben die Immobilienpreise erneut ihre Rekordstände von Anfang 2022 erreicht.
vdp Research untersuchte für das Handelsblatt außerdem die Preisentwicklung auf Stadtteilebene in 13 deutschen Großstädten.
Dreamify veranstaltet seit 2024 mehrmals jährlich Verlosungen, bei denen ein schlüsselfertiges Luxusanwesen gewonnen werden kann.
Bis Ende August 2026 wird in der neunten Ausgabe ein Haus auf Amrum verlost, dessen Wert mit 1,9 Millionen Euro angegeben wird.
Omaze veranstaltet vergleichbare Hausverlosungen seit 2020 im Vereinigten Königreich und seit 2025 auch in Deutschland.
Die verfügbaren verifizierten Angaben erlauben keine weitergehende verlässliche Einordnung der beteiligten Organisationen und des verwendeten Erschwinglichkeitsbarometers.
Die Illustrationen dieses Artikels wurden von künstlicher Intelligenz erstellt.
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Nach dem verwendeten Kriterium könnten rund 39 % der Mieterhaushalte im Alter von 30 bis 44 Jahren die laufende Finanzierung tragen.
Die besten Möglichkeiten bestehen in ländlichen Regionen im Osten und Norden Deutschlands, darunter Mansfeld-Südharz und der Kyffhäuserkreis.
Im Durchschnitt sind rund 131.000 Euro erforderlich – mehr als doppelt so viel wie 2010.
In München, Frankfurt und Berlin ist der Erwerb nach der zugrunde liegenden Berechnung für die meisten Haushalte rechnerisch nicht erreichbar.