Ausland
Deutschland: Wohneigentum bleibt vor allem abseits der Metropolen erschwinglich
Hohe Immobilienpreise und gestiegene Bauzinsen erschweren in Deutschland den Erwerb von Wohneigentum, besonders in den Metropolen. Eine von der Landesbausparkasse LBS beauftragte Empirica-Studie zeigt jedoch, dass ländliche Regionen im Osten und Norden weiterhin vergleichsweise erschwinglich sind. Nach dem verwendeten Kriterium könnten rund 39 % der 30- bis 44-jährigen Mieterhaushalte die laufende Finanzierung tragen. Weniger als 6 % verfügen allerdings allein über genügend Ersparnisse für Eigenkapital und Kaufnebenkosten. Im Durchschnitt sind dafür rund 131.000 Euro erforderlich – mehr als doppelt so viel wie 2010.
