Ausland
Deutschland: Dobrindt will elektronische Fußfessel für Gefährder zum Regelfall machen
Nach dem Anschlag auf den Berliner Christopher Street Day Ende Juli 2026 fordert Bundesinnenminister Alexander Dobrindt, als Gefährder eingestufte Personen grundsätzlich mit einer elektronischen Fußfessel zu überwachen. Auch die Präventivhaft will er ausweiten. Welche Gesetzesänderungen dafür geplant sind, ist bislang nicht bekannt. Laut Frankfurter Allgemeiner Zeitung trug Abdul Ballout keine Fußfessel, als er sich zum Anschlagsort aufmachte. Die Voraussetzungen für eine solche Überwachung unterscheiden sich zwischen den Bundesländern. Am 31. Juli 2026 trugen deutschlandweit 150 Personen eine elektronische Fußfessel.
