Ausland
Europol beobachtet zunehmend gewaltsame Museumseinbrüche in Europa
Bei Museumseinbrüchen in Europa kommen laut einem am Montag veröffentlichten Europol-Bericht zunehmend Schusswaffen, Äxte, Vorschlaghämmer und Sprengstoff zum Einsatz. Häufig werden bestimmte Objekte vorab ausgekundschaftet. Besonders begehrt sind Schmuck, Edelmetalle und antikes chinesisches Porzellan. Einige mutmassliche Täter wurden lokal über soziale Netzwerke oder Messenger angeworben und kannten einander zuvor nicht. Europol prüft, ob kriminelle Akteure aus anderen Märkten Museumsdiebstähle als risikoarme und ertragreiche Tätigkeit entdeckt haben. Für ein mögliches Modell nach Art von «Crime-as-a-Service» seien jedoch weitere Erkenntnisse nötig.
