Ausland
Ceuta: 50000 bis 60000 Migranten am 30. Juli, spanisches Militär mobilisiert
Eine beispiellose Migrationskrise hat am 30. Juli 2026 die spanische Enklave Ceuta in Nordafrika getroffen. Nach Angaben spanischer Behörden trafen zwischen 50 000 und 60 000 Migranten irregulär in Ceuta ein, das etwa 84 000 Einwohner zählt und vom Mittelmeer sowie Marokko umgeben ist. Die spanische Regierung entsandte daraufhin erstmals seit Mai 2021 das Militär zur Grenzsicherung. Die Behördenzahlen divergieren erheblich: Das Innenministerium in Madrid gibt etwa 50 000 Ankünfte an, der Regionalpräsident Juan Jesús Vivas nennt etwa 60 000.
