Ausland
Mauretanien: 144 Tote oder Vermisste in einer Woche auf der Kanarenroute
Insgesamt sind 144 Menschen in der Woche vom 13. bis 19. Juli 2026 vor der Küste Mauretaniens tot oder vermisst, wie das UNHCR (Hochkommissariat der Vereinten Nationen für Flüchtlinge) berichtet. Der Großteil dieser Bilanz stammt von einem einzigen Boot, das von Bufalo in Gambia abgefahren war und nach etwa 25 Tagen Treibens im Atlantik am 18. Juli gerettet wurde: 143 Passagiere kamen dabei ums Leben oder werden vermisst, während 38 überlebten. Parallel dazu wurden in drei Rettungsoperationen 387 Menschen zwischen dem 14. und 18. Juli sicher an die Küste von Nouadhibou gebracht.