Wirtschaft
Volkswagen erwägt rund 50.000 weitere Stellenstreichungen
Volkswagen erwägt den Abbau von rund 50.000 weiteren Stellen, etwa zur Hälfte in Deutschland und zur Hälfte im Ausland. Vorstandsvorsitzender Oliver Blume bezifferte am Dienstag den theoretischen Bedarf, der etwa 170 Gesellschaften betrifft. Der Konzern setzt möglichst auf freiwillige Lösungen und eine restriktive Einstellungspolitik. Die Arbeitnehmervertreter verlangen Garantien für Investitionen, künftige Modelle und die Auslastung der deutschen Werke. Für Emden, Hannover, Zwickau und Neckarsulm fehlt bislang eine tragfähige oder wettbewerbsfähige Produktionsperspektive für die 2030er-Jahre. Die Gewerkschaften schließen Arbeitskämpfe einschließlich Streiks nicht mehr aus.
