Ausland
Pedro Sánchez: Keine Hinweise auf eine Beteiligung Marokkos am Grenzübertritt nach Ceuta
Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez sieht keine Hinweise darauf, dass die marokkanische Regierung den massenhaften Grenzübertritt nach Ceuta im vergangenen Monat ausgelöst hat. Nach Angaben des Guardian gelangten rund 70.000 Männer, Frauen und Kinder in die spanische Enklave in Nordafrika. Sánchez zufolge arbeiten Spanien und Marokko nach den Ankünften zusammen. Diese lösten eine politische Krise und eine humanitäre Notlage aus und verschärften die Spannungen über Migration in der Europäischen Union. Einer einzelnen Quelle zufolge könnten Ende Juli bis zu 141 Menschen beim Versuch gestorben sein, nach Ceuta zu gelangen; diese Angabe ist nicht anderweitig bestätigt.