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Herz — Desk Sport · · Zusammenfassung 30 s · Artikel 4 Min.
Am 30. Juli 2026 haben alle 20 Premier-League-Clubs einer auf zehn Jahre angelegten Partnerschaft mit der English Football League (EFL) zugestimmt. Die EFL vertritt die 72 Profivereine der drei englischen Spielklassen unterhalb der Premier League. Das ab der Saison 2026/27 vorgesehene Modell soll durch eine Transferabgabe finanziert werden, deren Höhe sich nach den Einnahmen der einzelnen Premier-League-Clubs richtet. Sky News beziffert den Gesamtwert auf 1,5 Milliarden Pfund; die Premier League hat diese Zahl weder bestätigt noch dementiert. Nun muss der EFL-Vorstand die Vorlage prüfen, bevor die 72 Mitgliedsclubs darüber abstimmen.
Am 30. Juli 2026 stimmten alle 20 Premier-League-Clubs einstimmig für den finanzierten Vorschlag einer strategischen Partnerschaft mit der English Football League (EFL). Die EFL umfasst die 72 Profivereine im Championship, in der League One und in der League Two, den drei englischen Spielklassen unterhalb der Premier League. Laut BBC soll die Vereinbarung zehn Jahre laufen und bereits in der Saison 2026/27 beginnen.
Finanziert werden soll die Partnerschaft durch eine Abgabe auf Spielertransfers. Jeder Premier-League-Club würde einen Anteil seiner Transferausgaben beisteuern, wobei die Höhe proportional zu seinen Einnahmen berechnet werden soll.
Die Premier League hat keinen offiziellen Gesamtwert veröffentlicht. Sky News berichtete von 1,5 Milliarden Pfund über zehn Jahre. Die Premier League hat diese Angabe weder bestätigt noch dementiert.
Die Vorlage soll den EFL-Clubs in den nächsten Tagen formell zur Beratung und Abstimmung vorgelegt werden. Zuvor prüft der EFL-Vorstand die möglichen Vorteile und Folgen sowie die Vereinbarkeit mit den langfristigen Interessen seiner 72 Mitgliedsclubs.
Der Vorgang wird vom Independent Football Regulator (IFR) begleitet, der von der britischen Regierung eingerichteten gesetzlichen Aufsicht für den englischen Fußball. Falls Premier League und EFL keine freiwillige Einigung erzielen, kann der IFR als letztes Mittel eine verbindliche Finanzverteilung festlegen.
Die Premier League hat bereits zugesagt, alle drei Jahre 1,6 Milliarden Pfund in den breiteren Fußball und lokale Gemeinschaften zu investieren. Dieser Umfang wird als Rekordniveau bezeichnet.
Zwischen den Ligen besteht ein erhebliches Einnahmengefälle: Die Premier League erzielt mit Fernsehrechten ungefähr 3,84 Milliarden Pfund pro Jahr. Die EFL erhält über einen Zeitraum von fünf Jahren etwas mehr als eine Milliarde Pfund, auf Jahresbasis also etwa dreizehnmal weniger.
Der Streit geht auf eine 2021 von der britischen Regierung beauftragte, fanorientierte Überprüfung des Fußballs zurück. Auslöser waren unter anderem das gescheiterte Projekt einer europäischen Super League und der finanzielle Zusammenbruch des Bury Football Club, der im August 2019 aus dem englischen Profifußball ausgeschlossen wurde.
Im März 2024 warnten Vertreter der britischen Regierung die Premier League formell, dass eine Finanzvereinbarung auferlegt werde, falls sie sich nicht mit der EFL einige. Damit zeichneten sich die späteren Eingriffsbefugnisse des IFR bereits ab.
Die Illustrationen dieses Artikels wurden von künstlicher Intelligenz erstellt.
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Die Zeit für eine Einigung werde knapp. Ein Abstieg zwischen Profiligen könne für Clubs einem „Todesurteil“ gleichkommen.
— David Kogan, IFR-Präsident, Financial Times Business of Football Summit, Februar 2026
Der Gesamtwert der Partnerschaft ist nicht offiziell bestätigt. Sky News bezifferte ihn auf 1,5 Milliarden Pfund über zehn Jahre; die Premier League hat diese Angabe weder bestätigt noch dementiert.
Auch der Ausgang der Abstimmung unter den EFL-Clubs ist offen. Der EFL-Vorstand muss die Vorlage zunächst prüfen, bevor die 72 Mitgliedsclubs über das weitere Vorgehen beraten und abstimmen.
Die English Football League vertritt die 72 Profivereine in den drei englischen Spielklassen unterhalb der Premier League: Championship, League One und League Two.
Die Premier League erzielt rund 3,84 Milliarden Pfund pro Jahr aus Fernsehrechten, die EFL annualisiert etwa 200 Millionen Pfund. Kommt keine freiwillige Einigung zustande, kann der IFR eine verbindliche Finanzverteilung festlegen.
Vorgesehen ist eine Abgabe auf Spielertransfers. Jeder Premier-League-Club soll einen nach seinen Einnahmen gestaffelten Anteil seiner Transferausgaben in die Finanzierung der EFL-Partnerschaft einzahlen.
Nein. Die 20 Premier-League-Clubs billigten die Vorlage am 30. Juli 2026 einstimmig, doch der EFL-Vorstand und anschließend die 72 EFL-Clubs müssen sich noch damit befassen.
Der Independent Football Regulator ist die von der britischen Regierung eingerichtete gesetzliche Aufsicht für den englischen Fußball. Er kann eine Finanzvereinbarung auferlegen, falls Premier League und EFL keine Einigung erzielen.