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Schweiz
Herz — Desk Schweiz · · Zusammenfassung 30 s · Artikel 3 Min.
Ein ehemaliger Mitarbeiter der DGST, des marokkanischen Geheimdiensts, bestätigt, dass Marokko das Spionageprogramm Pegasus ab 2017 vier Jahre lang einsetzte. Ziele waren Journalisten, Menschenrechtsaktivisten, französische Politiker und spanische Regierungsmitglieder. Die Enthüllungen wurden am 16. Juli 2026 von einem Konsortium aus 14 Medien veröffentlicht, koordiniert von Forbidden Stories und unterstützt von Amnesty International. Marokko bestreitet, Pegasus gegen kritische Stimmen verwendet zu haben.
Ein ehemaliger Mitarbeiter der DGST – Directorate General for Territorial Surveillance, des marokkanischen Geheimdienstes – hat bestätigt, dass Marokko das Spionageprogramm Pegasus ab 2017 vier Jahre lang nutzte. Diese Enthüllungen wurden am 16. Juli 2026 von einem Konsortium von 14 Medien veröffentlicht, das von Forbidden Stories – einer Plattform für bedrohte Journalisten, gegründet im November 2017 von Laurent Richard und unterstützt von Reporters ohne Grenzen – koordiniert wurde, mit Unterstützung von Amnesty International.
Pegasus ist ein Spionageprogramm, das für die Infiltration von Smartphones unter iOS und Android entwickelt wurde und ab 2013 von dem israelischen Unternehmen NSO Group vermarktet wird. Eine technische Demonstration fand 2017 in Rabat statt, woraufhin Marokko begann, das Programm einzusetzen.
Die Software wurde dem Bericht zufolge ohne direkte kommerzielle Transaktion beschafft: Die Vereinigten Arabischen Emirate sollen sie Marokko als Geschenk überlassen haben.
Die identifizierten Ziele umfassen Journalisten, Menschenrechtsaktivisten, französische Politiker und Mitglieder der spanischen Regierung.
Pegasus war nicht das einzige Überwachungsinstrument. Die marokkanischen Dienste setzten auch Abhörwanzen und manipulierte Telefone ein, um kritische Stimmen zu verfolgen.
Marokko bestreitet, Pegasus gegen kritische Stimmen eingesetzt zu haben.
Das Projekt Pegasus ist eine internationale journalistische Untersuchung, deren erste Enthüllungen im Juli 2021 zeigten, dass elf Staaten mit diesem Spionageprogramm Journalisten, politische Gegner und Menschenrechtsaktivisten überwacht hatten. Diese Untersuchung wurde von Forbidden Stories und Amnesty International koordiniert.
Die darauf folgende gerichtliche Untersuchung läuft fünf Jahre später noch immer, ein Zeichen dafür, dass die Strafverfahren trotz der technischen Beweise, die die Labors von Amnesty International gesammelt haben, nur langsam voranschreiten.
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Der Einsatz von Pegasus durch Marokko hinterließ nach Angaben des Konsortiums auch Spuren in der Schweiz.
Die Identität des ehemaligen DGST-Agenten wurde nicht offengelegt. Die genaue Anzahl der überwachten Personen und die präzise Natur der in der Schweiz gefundenen Spuren werden in den verfügbaren Informationen nicht spezifiziert. Darüber hinaus verweist die verifizierte Definition des Begriffs "Pegasus" im Referenzsystem auf einen anderen Sachverhalt (eine normandische Brücke); die in diesem Artikel verwendeten Informationen über die Spionage-Software stammen aus dem auf Wikipedia gesichteten historischen Kontext.
Pegasus ist ein Spionageprogramm, das für die Infiltration von Smartphones unter iOS und Android entwickelt wurde und ab 2013 von dem israelischen Unternehmen NSO Group vermarktet wird. Die ersten Spuren seiner Einsätze wurden 2016 entdeckt.
Laut den Konsortium-Enthüllungen sollen die Vereinigten Arabischen Emirate die Software Marokko als Geschenk überlassen haben, ohne dass eine direkte kommerzielle Transaktion mit NSO Group stattfand.
Die identifizierten Ziele umfassen Journalisten, Menschenrechtsaktivisten, französische Politiker und Mitglieder der spanischen Regierung.
Forbidden Stories ist eine Plattform der Journalistenvereinigung Freedom Voices Network, gegründet im November 2017 von Laurent Richard und unterstützt von Reporters ohne Grenzen. Sie ermöglicht bedrohten Journalisten, ihre Informationen in Sicherheit zu bringen und ihre Arbeit zu verfolgen.
Die gerichtliche Untersuchung läuft fünf Jahre nach den ersten Enthüllungen von 2021 noch immer. Die Strafverfahren schreiten trotz der technischen Beweise, die von Amnesty International gesammelt wurden, nur langsam voran.