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Ausland
Herz — Desk International · · Zusammenfassung 30 s · Artikel 3 Min.
Bei einem Photocall in London für den Film «The Odyssey» im Juli 2026 trug die Schauspielerin Zendaya Ohrringe aus goldenen Medaillonplaques, die etwa 3'000 Jahre alt sind und dem archäologischen Schatz «Ziwiye hoard» zugeordnet werden, der in den späten 1940er Jahren im Nordwesten des Iran entdeckt wurde. Die Stücke gehören der Londoner Galerie Barron London in Mayfair und wurden vom Juwelier Glenn Spiro zu Schmuck verarbeitet. Eine Doktorandin, Romina Frohar, hat eine Petition eingereicht, die Transparenz über die Herkunft fordert. Ein internationaler Experte schätzt, dass 90 % der Antiquitäten auf dem Markt illizit oder undokumentiert sind.
Bei einem Photocall in London für den Film «The Odyssey» — in dem Zendaya die Göttin Athena verkörpert — trug die Schauspielerin Ohrringe, die aus etwa 3'000 Jahre alten iranischen Artefakten gefertigt wurden. Das Ereignis provozierte eine Kontroverse, wie The Guardian berichtet.
Bei den Schmuckstücken handelt es sich um goldene Medaillonplaques, die dem «Ziwiye hoard» zugeordnet werden, einem Ensemble von Artefakten, das in den späten 1940er Jahren im Nordwesten des Iran entdeckt wurde. Sie gehören Barron London, einer auf Kunsthandel spezialisierten Galerie mit Sitz in Mayfair, London.
Barron London erwarb die Plaques vom Londoner Juwelier Glenn Spiro, der sie mit Diamanten in Gelbgold fasste. Die Galerie lieh sie Zendaya anschließend für den Photocall.
Romina Frohar, Gründerin des Forensic Archive of Iran und Doktorandin an der Glasgow School of Art, hat eine Petition eingereicht. Sie fordert, dass Barron London die vollständige Herkunft der Plaques offenlegt, ihre rechtliche Überprüfung transparentmacht, Spezialisten eine Untersuchung der Objekte ermöglicht und deren Verkauf aussetzt.
Dr. Christos Tsirogiannis, Experte für Antiquitäten beim Bundesamt für Kultur der Schweiz, erklärte sich «äußerst überrascht, negativ überrascht», dass niemand in Zendayas Umfeld sie gewarnt habe, «nach zweieinhalb Jahrzehnten kontinuierlicher Skandale rund um illegale Antiquitäten».
Äußerst überrascht, negativ überrascht, dass niemand in Zendayas Umfeld sie gewarnt habe, nach zweieinhalb Jahrzehnten kontinuierlicher Skandale rund um illegale Antiquitäten.
— Dr. Christos Tsirogiannis, Experte für Antiquitäten beim Bundesamt für Kultur der Schweiz
Tsirogiannis schätzt, dass etwa 90 % der Antiquitäten auf dem Markt «illizit oder ohne Herkunftsdokumentation und Nachweise» sind.
Die Illustrationen dieses Artikels wurden von künstlicher Intelligenz erstellt.
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2018 versteigerte das Auktionshaus Christie's ein 3'000 Jahre altes Relief aus dem Palast des neuassyrischen Königs Assurnasirpal II. für knapp 31 Millionen Dollar.
Der Experte, der sich öffentlich zu diesem Fall äußerte, Dr. Christos Tsirogiannis, ist beim Bundesamt für Kultur der Schweiz tätig. In dieser Funktion kommentierte er die Kontroverse für The Guardian.
Die genaue Herkunft der Plaques — ihr Weg vom Fund des «Ziwiye hoard» bis zur Übernahme durch Barron London — wurde nicht öffentlich gemacht. Das Wesen des Forensic Archive of Iran, der Organisation, die Romina Frohar gegründet hat, konnte durch eine unabhängige, verifizierte Quelle nicht geklärt werden. Es gibt keine verfügbaren Aussagen von Zendaya oder ihrem Umfeld in den für diesen Artikel konsultierten Quellen.
Es handelt sich um ein Ensemble von archäologischen Artefakten, das in den späten 1940er Jahren im Nordwesten des Iran entdeckt wurde. Die goldenen Plaques, die Zendaya trug, werden ihm nach Angaben von The Guardian zugeordnet. Weitere verifizierte Definitionen sind in den für diesen Artikel konsultierten Quellen nicht verfügbar.
Ihre Besitzhistorie seit der Entdeckung im Iran ist nicht dokumentiert, was Fragen zu einer möglichen illegalen Ausfuhr aus dem iranischen Territorium aufwirft. Nach Aussage eines Experten sind etwa 90 % der Antiquitäten auf dem Markt illizit oder ohne dokumentierte Herkunft.
In den verfügbaren Quellen für diesen Artikel gibt es keine Aussagen von Zendaya oder ihrem Umfeld.
Die Petition fordert, dass Barron London die vollständige Herkunft der Plaques offenlegt, ihre rechtliche Überprüfung transparentmacht, Spezialisten eine Untersuchung der Objekte ermöglicht und deren Verkauf aussetzt.