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Ausland
Herz — Desk International · · Zusammenfassung 30 s · Artikel 3 Min.
Das US-Militär hat am Dienstag im Golf von Oman den unter panamaischer Flagge fahrenden Frachter Vela Nova angegriffen. Nach Angaben des CENTCOM soll das Schiff mehrere Warnungen ignoriert und versucht haben, die US-Blockade iranischer Häfen zu durchbrechen. Ein Marinehubschrauber feuerte zwei Hellfire-Raketen auf den Maschinenraum. Dabei wurde laut CENTCOM die Ruderanlage außer Gefecht gesetzt. Ob Besatzungsmitglieder verletzt wurden, blieb zunächst offen. Der Angriff erfolgte während einer Phase relativer Ruhe, nachdem die Kampfhandlungen zwischen den USA, Israel und Iran seit einer 13-tägigen Eskalation im Juli weitgehend ausgesetzt waren.
Das US-Militär hat am Dienstag nach eigenen Angaben im Golf von Oman ein Schiff angegriffen, das versucht haben soll, die US-Blockade iranischer Häfen zu durchbrechen. Darüber berichtete Al Jazeera.
Nach Darstellung des für US-Militäroperationen im Nahen Osten zuständigen Zentralkommandos CENTCOM nahm ein Marinehubschrauber die Vela Nova ins Visier. Der unter panamaischer Flagge fahrende Frachter soll zuvor mehrere Warnungen der US-Streitkräfte ignoriert haben.
Der Hubschrauber feuerte laut CENTCOM zwei Hellfire-Raketen auf den Maschinenraum. Hellfire-Raketen sind lenkbare Geschosse, die unter anderem gegen Fahrzeuge und Gebäude eingesetzt werden können.
Das CENTCOM erklärte, durch den Angriff sei die Ruderanlage der Vela Nova außer Gefecht gesetzt worden. Ob Besatzungsmitglieder verletzt wurden, teilte das Kommando nicht mit.
Das CENTCOM erklärte am Dienstag, die US-Streitkräfte hätten während der Blockade 55 Handelsschiffe außer Gefecht gesetzt. Zudem seien drei als „nicht konform“ bezeichnete Schiffe neutralisiert und zwei weitere geentert worden.
Mit der jüngsten Wiederaufnahme der Kämpfe setzten die USA ihre Seeblockade iranischer Häfen erneut in Kraft. Iran bekräftigte seinerseits wieder seinen Anspruch auf Kontrolle über die Straße von Hormus.
Der Angriff ereignete sich während einer Phase relativer Ruhe im Krieg der USA und Israels gegen Iran. Seit einer 13-tägigen Eskalation im Juli sind die Angriffe weitgehend ausgesetzt.
Die in einer im Juni unterzeichneten Absichtserklärung zwischen den USA und Iran vorgesehene Waffenruhe schien bereits vor der jüngsten Wiederaufnahme der Kämpfe zusammengebrochen zu sein. Eine solche Erklärung hält eine gemeinsame Handlungsabsicht der Unterzeichner fest.
Im Rahmen der Vereinbarung vom Juni waren sowohl die US-Blockade als auch die iranische Kontrolle über die Straße von Hormus aufgehoben worden. Sie sollte neue Verhandlungen über einen dauerhaften Frieden, die Sanktionen gegen Iran und das iranische Atomprogramm ermöglichen.
Die Illustrationen dieses Artikels wurden von künstlicher Intelligenz erstellt.
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Die Bemühungen um eine Wiederherstellung der Vereinbarung hatten nur geringe Fortschritte gebracht. Donald Trump forderte Iran am Montag zu Entschädigungszahlungen für „50 Jahre“ an Schäden auf.
Teheran verlangte, dass die Finanzierung des Wiederaufbaus Bestandteil jedes Abkommens sein müsse. Die Absichtserklärung vom Juni enthielt einen Vorentwurf für einen mit 300 Milliarden US-Dollar ausgestatteten Fonds.
Vor Beginn des von den USA und Israel am 28. Februar begonnenen Krieges verliefen 20 Prozent des weltweiten Seehandels mit fossilen Brennstoffen durch die Straße von Hormus.
Die neue Phase der Kämpfe umfasst auch Angriffe der im Jemen ansässigen Huthi auf Schiffe in der Meerenge Bab al-Mandab, einer weiteren wichtigen Handelsroute der Region.
Iran konzentriert seine diplomatischen Bemühungen vor allem auf direkte Gespräche mit Oman. Dabei sollen neue Schifffahrtswege in der Straße von Hormus festgelegt werden.
Mohsen Rezaei, Sekretär des iranischen Obersten Nationalen Sicherheitsrats, sagte am Dienstag der Nachrichtenagentur Tasnim, die Straße von Hormus werde erst wieder geöffnet, wenn die USA ihr Verhalten änderten und die iranischen Bedingungen akzeptierten. Der Rat ist für die Außen- und Verteidigungspolitik zuständig und beaufsichtigt die Streitkräfte.
Rezaei erklärte außerdem, eine mögliche Vereinbarung mit Oman sei von der Frage der Schließung der Straße von Hormus getrennt zu betrachten.
Pakistans Innenminister Mohsin Naqvi traf am Dienstag in Teheran ein. Im Rahmen der Vermittlungsbemühungen in dem Krieg soll er Gespräche mit iranischen Regierungsvertretern führen.
Angegriffen wurde die Vela Nova, ein unter panamaischer Flagge fahrender Frachter im Golf von Oman.
Nach Darstellung des US-Militärs versuchte das Schiff, die Blockade iranischer Häfen zu durchbrechen, nachdem es mehrere Warnungen ignoriert hatte.
Ein Hubschrauber der US-Marine feuerte zwei Hellfire-Raketen auf den Maschinenraum.
Das CENTCOM machte keine Angaben zu möglichen Verletzten.