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Ausland
Herz — Desk International · · Zusammenfassung 30 s · Artikel 3 Min.
Mindestens acht Schulen in den USA bereiten den Einsatz von Drohnen vor, die bei bewaffneten Angriffen Pfefferspray versprühen oder Pfeffergeschosse abfeuern können. Laut The Guardian betrifft das vier Schulen in Georgia, drei in Florida und eine in Colorado. Die Geräte lassen sich aus Tausenden Kilometern Entfernung steuern und sollen in Wellen von drei oder vier Drohnen eingesetzt werden. Tony Montalto, dessen Tochter beim Amoklauf von Parkland getötet wurde, kritisiert diesen reaktiven Ansatz und fordert, der Prävention Vorrang zu geben.
Mindestens acht Schulen in den USA bereiten die Installation von Drohnen vor, die gegen einen Angreifer Pfefferspray versprühen oder Pfeffergeschosse abfeuern können. Laut The Guardian liefert Campus Guardian Angel die Geräte an vier Schulen in Georgia, drei in Florida und eine in Colorado.
Das Unternehmen erklärt, die Drohnen würden nach der Meldung eines Angriffs und der Bestätigung einer glaubwürdigen Bedrohung durch sein Einsatzteam aktiviert.
Die Geräte können aus Tausenden Kilometern Entfernung gesteuert werden. Über einen Zwei-Wege-Lautsprecher können die Bediener mit einer bedrohlichen Person, dem Schulpersonal oder den Strafverfolgungsbehörden sprechen.
Die Drohnen haben laut Unternehmen eine Akkulaufzeit von rund acht Minuten und arbeiten mit 900 MHz. Eine Lanze an der Vorderseite kann Fenster ohne ballistische Schutzfolie durchbrechen.
Die Geräte sind mit Sirenen ausgestattet. Sie können Vorrichtungen abwerfen, die einen lauten Knall erzeugen, Pfeffergeschosse abfeuern und einen bestätigten Angreifer durch kinetische Energie treffen.
Campus Guardian Angel plant Einsätze in Wellen von drei oder vier Drohnen. Nach Angaben des Unternehmens sollen sie den Schützen beschäftigen, bis autorisierte Einsatzkräfte ihn festnehmen.
In Georgia sollen die Coffee County High School, die Gainesville High School, die River Ridge High School und die Statesboro High School das Programm erproben.
Das Parlament von Georgia hat 550.000 US-Dollar in den jährlichen Haushalt aufgenommen, um das Drohnenprogramm zu finanzieren.
In Florida soll die Deltona High School im Volusia County im kommenden Schuljahr 39 Drohnen installieren. Auch die Amos P. Godby High School im Leon County und die Boyd H. Anderson High School im Broward County sollen das Programm starten.
In Colorado bereitet die John Adams Academy im Douglas County ebenfalls die Einführung der Technologie vor.
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Khristof Oborski, Leiter der taktischen Einsätze des Unternehmens und ehemaliger Teamleiter bei der Polizei von Austin, führt das Konzept auf kleine Drohnen zurück, die nach der russischen Invasion vom Februar 2022 in der Ukraine eingesetzt wurden.
Mitgründer Bill King wird als ehemaliger hochrangiger Militärangehöriger der Navy SEALs beschrieben, der wichtigsten Spezialeinheit der US-Marine. Er verfügt über 32 Jahre Erfahrung.
Tony Montalto kritisiert die Technologie als reaktive Maßnahme und fordert, der Prävention Vorrang zu geben. Seine 14-jährige Tochter Gina gehörte zu den 17 Menschen, die 2018 beim Amoklauf von Parkland getötet wurden.
Im September veröffentlichte Daten der Washington Post erfassen mehr als 398.000 Schülerinnen und Schüler, die seit dem Amoklauf von Columbine 1999 mit Waffengewalt an Schulen konfrontiert waren. Bei diesem Angriff in Colorado wurden 14 Menschen getötet.
Die geprüfte Definition des Kürzels SWAT bezieht sich auf eine Fernsehserie und nicht auf die genannte Polizeieinheit. Das Kürzel wird deshalb bei der Beschreibung von Khristof Oborskis beruflichem Hintergrund nicht verwendet.
Mindestens acht: vier in Georgia, drei in Florida und eine in Colorado.
Das Unternehmen kündigt den Einsatz nach der Meldung eines Angriffs und der Bestätigung einer glaubwürdigen Bedrohung an.
Sie können über Lautsprecher kommunizieren, einen lauten Knall auslösen, Pfeffergeschosse abfeuern und einen bestätigten Angreifer treffen.
Campus Guardian Angel gibt eine Akkulaufzeit von rund acht Minuten an.
Tony Montalto hält den Ansatz für reaktiv und fordert, der Prävention Vorrang zu geben.