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Ausland
Herz — Desk International · · Zusammenfassung 30 s · Artikel 2 Min.
Am 25. Juli 2026 wurden sechs komorische Medinas – die historischen Altstädte im Gegensatz zu modernen Stadtteilen – in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen, berichtet Le Monde. Dies ist eine Premiere: Die Komoren hatten bis dahin keinen einzigen Eintrag auf dieser Liste, die weltweit über 1.200 Kultur- und Naturstätten verzeichnet. Vier der Medinas liegen auf der Insel Grande Comore, zwei auf der Insel Ndzouani. Diese Anerkennung wird als Hebel zur Förderung des Schutzes dieser historischen Viertel dargestellt.
Am 25. Juli 2026 wurden sechs Medinas der Komoren – ein Begriff für die historische Altstadt im Gegensatz zu modernen Stadtteilen – gemäß Le Monde in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen.
Es handelt sich um die ersten komorischen Kulturgüter auf dieser Liste. Bis zu diesem Datum waren die Komoren einer der wenigen UNESCO-Mitgliedstaaten ohne einen einzigen Eintrag.
Von den sechs anerkannten Medinas befinden sich vier auf der Insel Grande Comore und zwei auf der Insel Ndzouani, beide Inseln des komorischen Archipels.
Die Komoren, offiziell die Union der Komoren, sind ein Staat im südöstlichen Afrika, bestehend aus drei Inseln nördlich der Mozambik-Straße im Indischen Ozean. Moroni an der Westküste von Grande Comore ist die Bundeshauptstadt.
Die UNESCO-Weltkulturerbeliste verzeichnet über 1.200 Kultur- und Naturstätten, die von außergewöhnlichem universellem Wert gelten. Die Eintragung wird als Hebel zur Förderung der Bewahrung der ausgewählten Stätten dargestellt.
Die Illustrationen dieses Artikels wurden von künstlicher Intelligenz erstellt.
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Die verfügbaren Quellen geben die Namen der sechs einzelnen Medinas nicht an. Auch werden keine konkreten Details zu den Schutzmaßnahmen mitgeteilt, die umgesetzt werden sollen.
Eine Medina ist der historische Altstadtkern einer Stadt im Gegensatz zu modernen europäischen Stadtvierteln. Der Begriff wird besonders in den Ländern des Maghreb, aber auch in Westafrika, Ostafrika und im Mittelmeerraum verwendet.
Diese sechs Medinas sind die ersten Kulturgüter der Komoren auf der UNESCO-Weltkulturerbeliste. Bis zum 25. Juli 2026 hatten die Komoren keinen einzigen Eintrag auf dieser internationalen Liste.
Vier der sechs Medinas befinden sich auf der Insel Grande Comore, wo die Bundeshauptstadt Moroni angesiedelt ist. Die anderen zwei liegen auf der Insel Ndzouani.
Laut Le Monde wird die Eintragung als Hebel zur Förderung des Schutzes der Medinas dargestellt. Die UNESCO-Weltkulturerbeliste verzeichnet über 1.200 Kultur- und Naturstätten, die für ihren universellen Wert anerkannt sind.