…
…
Ausland
Herz — Desk International · · Zusammenfassung 30 s · Artikel 2 Min.
Robert Bush, ein 48-jähriger Bestattungsunternehmer im Nordosten Englands, ist am Freitag zu 20 Jahren Haft verurteilt worden. Er hatte eingeräumt, während zwölf Jahren Leichen nicht eingeäschert, Familien fremde Asche übergeben und Spendengelder veruntreut zu haben. Bei einer Durchsuchung im März 2024 entdeckte die Polizei 31 Leichen in einem Kühlraum sowie die Asche von rund 100 Verstorbenen. Vor der Urteilsverkündung hörte das Gericht in Hull während fünf Tagen mehr als 200 Angehörige an. Mehrere Familien fordern nun strengere Regeln für Bestattungsunternehmen.
Robert Bush, ein 48-jähriger Bestattungsunternehmer im Nordosten Englands, ist am Freitag zu 20 Jahren Haft verurteilt worden. Laut «24 heures» hatte er Leichen aufbewahrt, statt sie einzuäschern, und Familien die Asche unbekannter Verstorbener übergeben.
Die Taten und die Veruntreuung von Spenden erstreckten sich über zwölf Jahre. Bush hatte sich bereits vor der Urteilsverkündung schuldig bekannt.
Das Gericht in Hull hörte während fünf Tagen die Aussagen von mehr als 200 Angehörigen Verstorbener an. Danach verkündete Richter Nicholas Hilliard das Urteil.
Nach einem Hinweis durchsuchte die Polizei im März 2024 die Geschäftsräume. In einem Kühlraum fand sie 31 Leichen sowie Urnen mit der Asche von rund 100 Verstorbenen.
Die 31 Leichen hätten bereits Monate zuvor eingeäschert werden sollen. Darunter befand sich ein tot geborenes Baby, das zwei Jahre zuvor gestorben war.
Die meisten Leichen lagen unbedeckt auf Regalen entlang des Kühlraums. Auch die Asche wurde nach Angaben des Richters unter unwürdigen Bedingungen gelagert.
entsetzliche Bedingungen
— Richter Nicholas Hilliard
Nach Angaben von Richter Nicholas Hilliard waren einige der dem Unternehmen Legacy Independent Funeral Directors anvertrauten Leichen bereits stark verwest.
Robert Bush bekannte sich in rund 30 Anklagepunkten schuldig. Diese betrafen unter anderem die Verweigerung einer würdigen Bestattung und Diebstähle zulasten von Wohltätigkeitsorganisationen.
Er hatte Spenden veruntreut, die Familien zwölf Wohltätigkeitsorganisationen zugedacht hatten.
Bei seiner ersten polizeilichen Befragung verwies Bush auf Liquiditätsprobleme. Der Richter kam jedoch zum Schluss, dass er sich auf Kosten seiner Kundschaft bereichern wollte.
reine finanzielle Gier
— Richter Nicholas Hilliard
Noch keine Kommentare. Seien Sie die/der Erste.
Mehrere Familien fordern von der Regierung einen gesetzlichen Rahmen für Bestattungsunternehmen in England, Wales und Nordirland.
In Schottland wurde im März 2025 ein Verhaltenskodex für die Bestattungsbranche eingeführt.
Das Gericht verurteilte ihn am Freitag zu 20 Jahren Haft.
Sie fand 31 Leichen in einem Kühlraum und die Asche von rund 100 Verstorbenen.
Er bekannte sich in rund 30 Anklagepunkten schuldig, darunter die Verweigerung einer würdigen Bestattung und Diebstähle.
Das Gericht hörte während fünf Tagen mehr als 200 Angehörige Verstorbener an.
Sie verlangen einen gesetzlichen Rahmen für Bestattungsunternehmen in England, Wales und Nordirland.