Ausland
Australien: Vater legt Berufung nach erstem Zeugnis unter Eid von Persönlichkeitsanteilen ein
Ein australischer Vater, der im Dezember 2024 zu 21 Jahren Haft verurteilt wurde wegen sexuellen Missbrauchs seiner Kinder, legt Berufung ein. Der Prozess am Newcastle District Court dauerte fünf Wochen und war in Australien ein Novum: Drei Persönlichkeitsanteile (Alters) der Klägerin LN, bei der eine Dissoziative Identitätsstörung (DIS) diagnostiziert wurde, legten individuell einen Eid ab und zeugten als unterschiedliche Personen vor Gericht. Die Verteidigung bestreitet dieses Verfahren in sechs Berufungsgründen. Eine Anhörung von fünf Stunden ist für November vor dem Strafberufungsgericht von Neusüdwales vorgesehen.






