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Ausland
Herz — Desk International · · Zusammenfassung 30 s · Artikel 3 Min.
Norwegen gedenkt am 22. Juli 2026 des 15. Jahrestags der Anschläge vom 22. Juli 2011, bei denen Rechtsterrorist Anders Breivik 77 Menschen tötete – 8 in Oslos Regierungsviertel durch einen Bombenanschlag und 69 auf der Insel Utøya beim Massaker am Sommercamp der AUF (Arbeiterpartei-Jugendorganisation). König Harald V., Königin Sonja und Ministerpräsident Jonas Gahr Støre nehmen an Gedenkzeremonien in Oslo teil. Ein neues Denkmal wurde am Sonntag, dem 19. Juli, eingeweiht. Mehrere heute tätige Politiker, darunter AUF-Präsident Gaute Børstad Skjervø und Minister Åsmund Aukrust, sind selbst Überlebende des Gemetzels auf Utøya.
Am 22. Juli 2026 gedenkt Norwegen des 15. Jahrestags der Anschläge, bei denen 77 Menschen ums Leben kamen. Der Frankfurter Allgemeine Zeitung zufolge finden die Gedenkfeiern in Oslo und auf der Insel Utøya statt – an den beiden Orten der Anschläge von 2011.
Am Denkmal im Regierungsviertel von Oslo wurden die Namen aller 77 Opfer verlesen. Ministerpräsident Jonas Gahr Støre und Gaute Børstad Skjervø – Vorsitzender der AUF (Arbeidernes Ungdomsfylking, Jugendorganisation der norwegischen Arbeiterpartei) – legten Kränze nieder.
Skjervø war selbst während des Gemetzels auf der Insel Utøya 2011 anwesend. Er nimmt als Überlebender und Leiter der direkt angegriffenen Organisation an den Gedenkfeiern teil.
In der Osloer Kathedrale verfolgten König Harald V. und Königin Sonja einen Gedenkgottesdienst. Der Entwicklungsminister Åsmund Aukrust, selbst Überlebender des Gemetzels auf Utøya, sprach dort. Die Namen der 77 Opfer wurden erneut verlesen.
Am Nachmittag ist eine Gedenkveranstaltung auf der Insel Utøya geplant, wo das Gemetzel stattgefunden hatte.
Skjervø erklärte bei den Gedenkfeiern, dass Norwegen seit 15 Jahren trauert. Er verurteilte auch die anhaltende Verbreitung von Hassbotschaften in Sozialen Medien gegen Überlebende.
Ministerpräsident Støre forderte auf, offen über die Rechtsmotive des Terroristen und die Folgen des Extremismus zu sprechen. Er verurteilte Verschwörungstheorien, die behaupten, die Anschläge seien inszeniert gewesen.
Am Sonntag, dem 19. Juli 2026, wurde ein neues Denkmal für die 77 Opfer eingeweiht. Die Zeremonie fand in Gegenwart von Überlebenden, Angehörigen der Opfer, Kronprinz Haakon und Vertretern der norwegischen Regierung statt.
Am 22. Juli 2011 zündete Anders Breivik einen Bombenanschlag im Regierungsviertel von Oslo an, wobei 8 Menschen starben. Anschließend begab er sich, verkleidet als Polizist, auf die Insel Utøya und eröffnete dort das Feuer auf die Teilnehmer des jährlichen Sommercamp der AUF. Dies führte zu 69 zusätzlichen Todesfällen. Gesamtbilanz: 77 Tote.
Fünfzehn Jahre später sind mehrere politische Persönlichkeiten, die 2026 aktiv sind – darunter Skjervø und Minister Aukrust – selbst Überlebende des Gemetzels auf Utøya und illustrieren damit die anhaltende Auswirkung dieser Anschläge auf das norwegische Politikleben.
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Die Gedenkveranstaltung auf der Insel Utøya am Nachmittag hatte zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels noch nicht stattgefunden. In den konsultierten Quellen sind keine Details zu ihrem Ablauf verfügbar.
Insgesamt 77 Menschen: 8 beim Bombenanschlag im Regierungsviertel von Oslo und 69 beim Massaker auf der Insel Utøya.
Anders Breivik, norwegischer Rechtsterrorist, verübte beide Anschläge am 22. Juli 2011. Er verkleidete sich als Polizist, um auf die Insel Utøya zu gelangen.
Die AUF (Arbeidernes Ungdomsfylking) ist die Jugendorganisation der norwegischen Arbeiterpartei (Arbeiderpartiet). Sie organisiert jedes Jahr ein Sommercamp auf der Insel Utøya – diesen Versammlungsort wählte Breivik 2011 für sein Massaker.
König Harald V., Königin Sonja, Ministerpräsident Jonas Gahr Støre, Kronprinz Haakon und mehrere Überlebende des Gemetzels, darunter der AUF-Vorsitzende Gaute Børstad Skjervø und Entwicklungsminister Åsmund Aukrust.