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Ausland
Herz — Desk International · · Zusammenfassung 30 s · Artikel 1 Min.
Das libanesische Parlament stimmte am 11. August 2026 für die Abschaffung der Todesstrafe ab und machte den Libanon zum ersten Staat im Nahen Osten und der arabischen Welt, der diesen Schritt unternimmt. Die Todesstrafe wird durch lebenslange Freiheitsstrafe mit Zwangsarbeit ersetzt, einschließlich für Verurteilungen, die vor Inkrafttreten des Gesetzes verhängt wurden. Das Land hatte seit 2004 keine Hinrichtungen mehr durchgeführt und beobachtete einen inoffiziellen Hinrichtungsstopp. Der Justizminister Adel Nassar bezeichnete die Abstimmung als «historisch». Human Rights Watch würdigt dies als «monumentalen Schritt für die Menschenrechte».
Das libanesische Parlament stimmte am 11. August 2026 für die Abschaffung der Todesstrafe ab, wie France 24 berichtet. Der Libanon wird zum ersten Staat im Nahen Osten und der arabischen Welt, der diesen Schritt unternimmt.
Die Todesstrafe wird durch lebenslange Freiheitsstrafe mit Zwangsarbeit ersetzt. Diese Regelung gilt auch für Verbrechen, die vor Inkrafttreten des Gesetzes begangen wurden.
Das Land beobachtete bereits einen inoffiziellen Hinrichtungsstopp: Seit 2004 wurden keine Hinrichtungen durchgeführt.
Die Abschaffung findet im Rahmen einer Parlamentssitzung statt, die auch ein allgemeines Amnestiegesetz prüft, das seit mehreren Jahren diskutiert wird.
Der Justizminister Adel Nassar bezeichnete die Abstimmung als «historisch». Er betonte, dass der Libanon seine Auslieferungsanträge gegen Verdächtige an abolitionist Länder nun nicht mehr ablehnt.
Ein monumentaler Schritt für die Menschenrechte.
— Ramzi Kaiss, Forscher bei Human Rights Watch (HRW)
Kaiss verurteilte auch die Todesstrafe als «grausam und willkürlich, die niemals hätte verhängt werden dürfen».
Ihre Strafe wird in lebenslange Freiheitsstrafe mit Zwangsarbeit umgewandelt. Das neue Gesetz gilt auch für Verbrechen, die vor seinem Inkrafttreten begangen wurden.
Ja. Das Land hatte keine Hinrichtungen seit 2004 durchgeführt und beobachtete seit dieser Zeit einen inoffiziellen Hinrichtungsstopp.
Nach Aussage des Justizministers Adel Nassar wird der Libanon seine Auslieferungsanträge gegen Verdächtige an abolitionist Länder nun nicht mehr ablehnen, was bisher bestimmte Justizkooperationen erschwert hat.
Die Illustrationen dieses Artikels wurden von künstlicher Intelligenz erstellt.
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