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Herz — Desk International · · Zusammenfassung 30 s · Artikel 3 Min.
Ein Erdbeben der Magnitude 7,1 hat die Insel Kyushu im Südwesten Japans am 28. Juli 2026 um 16:27 Uhr Ortszeit (09:27 Uhr Schweizer Zeit) erschüttert. Die maximale Intensität erreichte Stufe 7 auf der Shindo-Skala, der höchsten möglichen Stufe. Die JMA (Japanische Meteorologische Behörde) löste sofort eine Tsunami-Warnung aus; Wellen von bis zu 1 Meter wurden gegen 17:00 Uhr Ortszeit erwartet. Das japanische Fernsehen berichtet von zahlreichen Todesfällen in einem beschädigten Einkaufszentrum. Ein offizielles Opferbilanz war in den ersten Stunden noch nicht veröffentlicht worden.
Ein Erdbeben der Magnitude 7,1 hat die Insel Kyushu im Südwesten Japans am 28. Juli 2026 um 16:27 Uhr Ortszeit (09:27 Uhr Schweizer Zeit) erschüttert. Die Erschütterung erreichte Stufe 7 auf der Shindo-Skala — die höchste Stufe dieses japanischen Systems zur Messung der seismischen Intensität, das die Heftigkeit der lokal empfundenen Erschütterungen misst, statt der Gesamtenergie des Bebens.
Die JMA (Japan Meteorological Agency, 気象庁 Kishōchō), die japanische Regierungsbehörde, die für die seismische Überwachung und die Ausgabe von Tsunami-Warnungen zuständig ist, löste sofort nach dem Erdbeben eine Warnung aus. Wellen von bis zu 1 Meter wurden gegen 17:00 Uhr Ortszeit erwartet.
Die NHK (日本放送協会, Nippon hōsō kyōkai), das einzige öffentliche Rundfunkunternehmen Japans, berichtete, dass solche Wellen möglicherweise bereits kurz nach 17:00 Uhr Ortszeit registriert worden seien.
Das Erdbeben führte zum Einsturz von Gebäuden und zu Bränden, die laut France 24 mehrere Dutzend Verletzte verursachten. Das japanische Fernsehen berichtete auch von zahlreichen Todesfällen in einem beschädigten Einkaufszentrum.
Eine offizielle Bilanz der Opfer war unmittelbar nach dem Erdbeben nicht verfügbar. Die Berichte über zahlreiche Todesfälle im Einkaufszentrum erschienen in den Stunden nach der ersten Erschütterung.
Die Illustrationen dieses Artikels wurden von künstlicher Intelligenz erstellt.
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Im April 2016 war die Region Kumamoto auf der Insel Kyushu bereits von einer Serie von Erdbeben betroffen, darunter ein Hauptbeben der Magnitude 7,0 — leicht unter dem aktuellen Erdbeben der Magnitude 7,1.
Stufe 7 auf der Shindo-Skala entspricht Erschütterungen so heftig, dass es unmöglich ist, sich zu bewegen oder aufrecht zu stehen. Diese Stufe ist mit dem Einsturz nicht erdbebensicherer Gebäude verbunden.
Die offizielle Bilanz der Opfer war in den ersten Stunden noch nicht veröffentlicht worden. Die genaue Anzahl der Todesfälle im vom japanischen Fernsehen erwähnten Einkaufszentrum bleibt zu klären.
Das Ausmaß der tatsächlichen Tsunami-Schäden — betroffene Gebiete, genaue Wellenhöhe, Küstenzerstörungen — war zum Zeitpunkt der Veröffentlichung noch nicht bekannt.
Die Shindo-Skala ist das von der JMA verwaltete System der seismischen Intensität. Sie umfasst 10 Stufen (0 bis 7, mit Unterstufen zwischen 5 und 6). Im Gegensatz zur Magnitude, die die Gesamtenergie eines Erdbebens misst, misst die Shindo-Skala die Intensität der Erschütterungen, die an einem bestimmten Ort lokal empfunden werden. Stufe 7 — Maximum — entspricht Erschütterungen so heftig, dass es unmöglich ist, aufrecht zu stehen, und ist mit dem Einsturz nicht erdbebensicherer Gebäude verbunden.
Die JMA (Japan Meteorological Agency, 気象庁 Kishōchō) ist die japanische Regierungsbehörde, die für Meteorologie, seismische und vulkanische Überwachung zuständig ist, sowie für die Ausgabe von Tsunami-Warnungen. Sie veröffentlicht die offiziellen seismischen Bulletins, einschließlich der Shindo-Stufen, unmittelbar nach jedem Erdbeben.
Die NHK (日本放送協会, Nippon hōsō kyōkai) ist das einzige öffentliche Rundfunkunternehmen Japans. Sie verwaltet die Radio- und Fernsehstationen des japanischen öffentlichen Rundfunks und spielt eine zentrale Rolle bei der Verbreitung von Erdebenwarnungen und Notfallinformationen an die Bevölkerung.
Im April 2016 war die Region Kumamoto auf der Insel Kyushu von einer Serie von Erdbeben betroffen, darunter ein Hauptbeben der Magnitude 7,0 — leicht unter dem aktuellen Erdbeben der Magnitude 7,1.