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Herz — Desk International · · Zusammenfassung 30 s · Artikel 3 Min.
Der italienische Privatbahnanbieter Italo hat mit Siemens Mobility einen Vertrag über 3 Milliarden Euro für 26 Hochgeschwindigkeitszüge vom Typ Velaro Multi System unterzeichnet, mit einer 30-jährigen Wartungsvereinbarung. Die Gesamtinvestition für Italos Markteintritt in Deutschland beträgt etwa 3,6 Milliarden Euro und umfasst die Schaffung von etwa 2.500 Arbeitsplätzen. Ab 2028 plant Italo 50 tägliche Verbindungen über 1.300 Kilometer Streckenlänge, wobei 18 Städte auf zwei Korridoren bedient werden. Die Deutsche Bahn dominiert derzeit mit etwa 95 Prozent Marktanteil im deutschen Fernverkehr.
Der italienische Privatbahnanbieter Italo (früher Nuovo Trasporto Viaggiatori) hat mit Siemens Mobility einen Vertrag über 3 Milliarden Euro für die Lieferung von 26 Velaro-Multi-System-Hochgeschwindigkeitszügen unterzeichnet — die Multi-Stromsystem-Familie von Siemens Mobility, strukturell ähnlich den von der Deutschen Bahn betriebenen ICE-3 Neo — mit einer Option für 14 weitere Einheiten, wie das Handelsblatt und die Wirtschaftswoche berichten.
Diese Züge werden im Siemens-Werk Krefeld hergestellt und erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von 320 km/h. Ihre Konstruktion ähnelt den deutschen ICE-Zügen strukturell und garantiert bewährte Kompatibilität mit der lokalen Eisenbahninfrastruktur.
Ein Wartungsvertrag mit einer Laufzeit von 30 Jahren wurde ebenfalls mit Siemens abgeschlossen, wobei die Wartung von Dortmund aus durchgeführt wird.
Italos Gesamtinvestition für den Einstieg in den deutschen Markt beträgt etwa 3,6 Milliarden Euro. Dieser Betrag umfasst den Kauf der Züge, die 30-jährige Wartung, die Einstellung und Schulung von etwa 2.500 Mitarbeitern sowie Investitionen in Bahnhöfe und IT-Infrastruktur.
Ab 2028 plant Italo auf zwei Korridoren tätig zu sein: München–Köln–Dortmund und München–Berlin–Hamburg. Das Netzwerk wird sich über 1.300 Kilometer erstrecken, 18 Städte bedienen und 50 tägliche Verbindungen anbieten.
Gianbattista La Rocca, CEO von Italo, erklärte, dass das Unternehmen deutschen Fahrgästen mehr Auswahlmöglichkeiten, häufigere Verbindungen, faire Preise und qualitativ hochwertigen Service bieten möchte.
Die Deutsche Bahn, ein Bundesunternehmen, kontrolliert etwa 95 Prozent des Fernverkehrs in Deutschland. Ihr einziger bedeutender Konkurrent ist derzeit FlixTrain, die Eisenbahngesellschaft von FlixMobility GmbH, die 2018 gegründet wurde.
Um das Netz konkret für den Wettbewerb zu öffnen, hat die Bundesnetzagentur — die deutsche Regulierungsbehörde für Eisenbahnen, Bestandteil des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz mit Sitz in Bonn — angeordnet, dass mindestens 25 Prozent der Kapazitäten auf den am meisten belasteten Korridoren den Konkurrenten der Deutschen Bahn zugeteilt werden müssen. Diese Entscheidung wurde teilweise durch Italos Eingaben bei den Behörden ausgelöst.
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Gewerkschaften, Fahrgastverbände und die Deutsche Bahn warnen, dass ein zusätzlicher Konkurrent auf einem bereits überlasteten Netz zu einer Reduzierung des Fern- und Regionalverkehrs führen könnte. Die genauen Modalitäten der Trassenverteilung auf die verschiedenen Betreiber sind noch nicht bekannt.
Italo, früher Nuovo Trasporto Viaggiatori (NTV), ist ein italienischer Privatbahnanbieter, der im Dezember 2006 gegründet wurde. Das Unternehmen betreibt Hochgeschwindigkeitszüge in Italien und wird ab 2028 auf dem deutschen Markt tätig sein.
Das Velaro Multi System (oder Velaro MS) ist eine Familie von Multi-Stromsystem-Hochgeschwindigkeitszügen von Siemens Mobility aus Krefeld. Diese Züge ähneln den ICE-3 Neo der Deutschen Bahn strukturell, erreichen 320 km/h und können auf verschiedenen Arten von Stromsystemen verkehren.
Die Bundesnetzagentur — die deutsche Regulierungsbehörde — hat angeordnet, dass mindestens 25 Prozent der Kapazitäten auf den belasteten Korridoren den Konkurrenten zugeteilt werden müssen. Dies soll einen Markt öffnen, auf dem die Deutsche Bahn etwa 95 Prozent des Fernverkehrs kontrolliert.
Ab 2028 plant Italo zwei Korridore: München–Köln–Dortmund und München–Berlin–Hamburg, die insgesamt 18 Städte auf 1.300 Kilometern mit 50 täglichen Verbindungen bedienen.
Gewerkschaften, Fahrgastverbände und die Deutsche Bahn warnen, dass ein zusätzlicher Konkurrent auf einem bereits überlasteten Netz zu einer Reduzierung des Fern- und Regionalverkehrs führen könnte.
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