…
…
Ausland
Herz — Desk International · · Zusammenfassung 30 s · Artikel 3 Min.
Der Europäische Auswärtige Dienst (EAD), das diplomatische Organ der Europäischen Union, veröffentlichte am 17. Juli 2026 seinen Jahresbericht für 2025. Der Bericht dokumentiert 54 neu genehmigte israelische Siedlungen im besetzten Westjordanland — ein Jahresrekord — sowie 86 neue informelle Außenposten. Geplant sind insgesamt 63.311 Wohneinheiten in Siedlungen, mehr als das Doppelte des bisherigen Rekords von 2023. Die Zahl der israelischen Siedler im Westjordanland und Ost-Jerusalem nähert sich 800.000. Der EAD beschreibt diese Entwicklung als schnellen Weg zur faktischen Annexion und zur Erosion einer lebensfähigen palästinensischen Staatlichkeit.
Der Europäische Auswärtige Dienst (EAD), das diplomatische Organ der Europäischen Union, veröffentlichte am 17. Juli 2026 seinen Jahresbericht, der das Jahr 2025 abdeckt. Das Dokument ist der Ausweitung der israelischen Siedlungstätigkeit in den besetzten palästinensischen Gebieten gewidmet.
2025 hat die israelische Regierung 54 neue offizielle Siedlungen im besetzten Westjordanland, außer Ost-Jerusalem, genehmigt. Dies ist die höchste Zahl, die jemals in einem einzigen Jahr verzeichnet wurde, so der Bericht.
Nach dem gleichen Bericht wurden 2025 86 neue informelle Außenposten — Ansiedlungen, die ohne vorherige offizielle Genehmigung errichtet wurden und später legalisiert werden können — gegründet, davon 58 mit landwirtschaftlicher oder Weidenutzung.
Die erfassten Projekte umfassen insgesamt 63.311 Wohneinheiten in Siedlungen: 27.941 im Westjordanland und 35.370 in Ost-Jerusalem, abgedeckt durch 56 separate Pläne. Diese Gesamtzahl ist mehr als doppelt so hoch wie der bisherige Rekord von 2023 und zeigt einen massiven Anstieg gegenüber den 11.513 Einheiten aus dem Jahr 2018.
Die Zahl der israelischen Siedler im Westjordanland und Ost-Jerusalem nähert sich nun 800.000. Sie sind in ein institutionelles System integriert, das auf eine umfangreiche Infrastruktur gestützt ist.
Der EAD beschreibt das Siedlungsprojekt als Kombination aus Bautätigkeit, Legalisierung von Außenposten, Landkonfiszierung, Siedlergewalt und administrativen Änderungen. Nach Ansicht der europäischen Institution stellen diese Dynamiken einen beschleunigten Weg zur faktischen Annexion des Westjordanlandes dar und gefährden die Perspektiven eines lebensfähigen palästinensischen Staates.
Die Illustrationen dieses Artikels wurden von künstlicher Intelligenz erstellt.
Noch keine Kommentare. Seien Sie die/der Erste.
Die Zahlen des EAD-Berichts werden durch einen Al-Jazeera-Meinungsartikel vom 24. Juli 2026 verbreitet; der vollständige Wortlaut des Berichts wurde nicht direkt konsultiert. Der genaue Wert des bisherigen Rekords von 2023 bei geplanten Wohneinheiten ist in den verfügbaren Quellen nicht präzisiert. Keine offizielle Reaktion der israelischen Regierung auf die Schlussfolgerungen des Berichts ist in den konsultierten Quellen verfügbar.
Der EAD (Europäischer Auswärtiger Dienst) ist das diplomatische Organ der Europäischen Union. Er fungiert als Außenministerium der EU und veröffentlicht jährlich einen Bericht über die Situation in den besetzten palästinensischen Gebieten.
In diesem Kontext sind Außenposten israelische Ansiedlungen in den besetzten Gebieten, die ohne vorherige offizielle Genehmigung errichtet wurden. Einige haben landwirtschaftliche oder Weidenutzung. Nach dem EAD-Bericht können sie anschließend offiziell legalisiert werden.
Nach dem EAD-Bericht 2025 sind 63.311 Wohneinheiten geplant: 27.941 im Westjordanland und 35.370 in Ost-Jerusalem durch 56 separate Pläne. Diese Summe ist mehr als doppelt so hoch wie der bisherige Rekord von 2023.
Ihre Zahl nähert sich 800.000, so der EAD-Bericht. Diese Siedler sind in ein institutionelles System mit umfangreicher Infrastruktur in den besetzten Gebieten integriert.