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Ausland
Herz — Desk International · · Zusammenfassung 30 s · Artikel 3 Min.
Trotz heftiger amerikanischer Luftschläge weigert sich der Iran zu kapitulieren. Die Gardisten der Islamischen Revolution, eine dem regulären iranischen Militär parallele Militäreinheit, haben den USA eine »unvergessliche Lektion« versprochen. Teheran blockiert die Straße von Hormuz, eine strategische Handelsroute, und treibt damit die Benzinpreise in den USA in die Höhe. Nach Aussagen westlicher Diplomaten und Geheimdienste bleibt der staatliche Apparat des Regimes intakt und es gibt keine bemerkenswerten Überläufer. Oberster Führer Mojtaba Khamenei ist seit seiner Machtübernahme weder öffentlich noch per Video in Erscheinung getreten.
Trotz heftiger Luftschläge haben die Gardisten der Revolution – das Korps der Gardisten der Islamischen Revolution (IRGC), eine iranische Militäreinheit parallel zur regulären Armee – erklärt, dass sie den USA eine »unvergessliche Lektion« erteilen werden, die »den Willen des Aggressors brechen wird«, wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet.
Seit seiner Machtübernahme hat sich Oberster Führer Mojtaba Khamenei weder persönlich noch per Videobotschaft seinen Anhängern gezeigt.
Der Iran blockiert die Straße von Hormuz, einen Engpass des weltweiten Handels und der Energieexporte. Diese Maßnahme treibt die Benzinpreise in den USA in die Höhe und setzt Donald Trump unter innenpolitischen Druck.
Die Straße von Hormuz ist wichtiger als Dutzende Atombomben.
— Mohsen Rezaei, Militärberater von Khamenei, zitiert von der iranischen Nachrichtenagentur ISNA
Westliche Diplomaten, iranische Beobachter und Geheimdienste sind sich einig: Teheran wird sich dem militärischen Druck in absehbarer Zeit nicht beugen. Der Staatsapparat bleibt intakt, es sind keine bemerkenswerten Überläufer aufgetaucht, und Beamte erhalten weiterhin ihre Gehälter.
Der Krieg hat die Machtkonsolidierung der Gardisten der Revolution beschleunigt. Sie kontrollieren zahlreiche einflussreiche religiöse Stiftungen und ein Wirtschaftsimperium, das nach Schätzungen etwa ein Drittel der iranischen Wirtschaft ausmacht.
Iranische Beobachter beschreiben diesen Prozess als einen durch den Krieg beschleunigten »Putsch in Zeitlupe«.
Die Achse des Widerstands – eine informelle Militärallianz unter iranischer Führung, die verschiedene bewaffnete schiitische und nichtkonfessionelle Bewegungen vereint – umfasst die Hisbollah im Libanon, schiitische Milizen im Irak, die Huthis im Jemen (die die Hauptstadt Sanaa kontrollieren) sowie palästinensische Organisationen wie die Hamas.
Die schiitischen Milizen im Irak haben die Politik und Wirtschaft des Landes tief durchdrungen. 2014 prahlte ein iranischer Parlamentarier, dass Teheran vier arabische Hauptstädte kontrolliert: Bagdad, Beirut, Damaskus und Sanaa.
Die Hamas hat Khalil al-Hayya, einen dem Iran nahestehenden Mann, als neuen Anführer ernannt. Die Organisation stellt eine deutlich geringere Bedrohung für Israel dar als vor dem Gaza-Krieg und herrscht über eine Trümmerlandschaft im Gazastreifen.
Die Illustrationen dieses Artikels wurden von künstlicher Intelligenz erstellt.
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Die Gründe für die öffentliche Abwesenheit von Mojtaba Khamenei bleiben unbekannt. Der oberste iranische Führer hat seit seiner Machtübernahme kein sichtbares Lebenszeichen gegeben, ohne dass verfügbare Informationen die Ursache klären würden.
Die Straße von Hormuz ist ein strategischer Übergangspunkt für globale Energieexporte. Durch die Blockade übt der Iran wirtschaftlichen Druck auf die USA aus, wo die Benzinpreise gestiegen sind und Trump innenpolitisch unter Druck geriet.
Die Gardisten der Revolution sind eine Militäreinheit, die der Iran parallel zu seiner regulären Armee unterhält. Sie kontrollieren auch ein Wirtschaftsimperium, das etwa ein Drittel der iranischen Wirtschaft ausmacht.
Die Achse des Widerstands ist eine informelle Militärallianz unter iranischer Führung, die die Hisbollah im Libanon, schiitische Milizen im Irak, die Huthis im Jemen und palästinensische Organisationen wie die Hamas vereint.
Nach Aussagen westlicher Diplomaten und Geheimdienste nein, zumindest nicht in absehbarer Zeit. Der Staatsapparat bleibt intakt, es sind keine bemerkenswerten Überläufer aufgetaucht, und Beamte erhalten weiterhin ihre Gehälter.