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Ausland
Herz — Desk International · · Zusammenfassung 30 s · Artikel 2 Min.
In Madrid, wo die Höchsttemperaturen in den zwei Wochen vor dem 18. Juli 2026 etwa 37 °C erreichten, hat eine Journalistin eine ganze Woche lang ihre Klimaanlage nicht eingeschaltet – auf Anweisung ihrer Redaktion. Der Test sollte Alternativen zu künstlicher Kälte bewerten. Drei Alternativen wurden getestet: ein Schreibtischventilator, das Auftragen von kühlem Wasser auf die Pulse und eine sogenannte Kühldecke. Die ersten zwei erwiesen sich als wirksam, die dritte enttäuschte und vermittelte eher ein Wärmegefühl als Kühlung.
In Madrid betrugen die Höchsttemperaturen in den zwei Wochen vor dem 18. Juli 2026 etwa 37 °C, während die Tiefsttemperaturen kaum unter 20 °C lagen. Nach Angaben von El País hat eine Journalistin sieben Tage lang ohne eingeschaltete Klimaanlage gelebt – auf Anweisung ihrer Vorgesetzten.
Ziel war es, konkrete Alternativen zur künstlichen Kühlung zu testen. Drei Lösungen wurden bewertet: ein Schreibtischventilator, das Auftragen von kühlem Wasser auf bestimmte Körperstellen und eine sogenannte Kühldecke.
Der Honeywell TurboForce, beschrieben als meistverkauft auf Amazon, wurde während der Arbeitszeiten neben der Autorin platziert. Er wurde mit einem traditionellen Handfächer abgewechselt.
Das Gerät erzeugt ein sanftes Brummen, das nach wenigen Minuten kaum noch wahrnehmbar ist, und ermöglicht die Regulierung der Luftstromstärke. Es kühlt den Raum nicht, verbessert aber das thermische Wohlbefinden, indem es die Umgebungsluft zirkuliert.
Das Auftragen von kühlem Wasser auf die Innenseite der Handgelenke, den Nacken, die Schläfen oder die Rückseite der Knie bietet nahezu sofortige Erleichterung. An diesen Stellen sind die Blutgefäße der Hautoberfläche näher, was den kühlenden Effekt verstärkt. Die Autorin nutzte auch eine Sprühflasche auf Armen, Beinen und Nacken.
Die Wirkung erklärt sich durch Verdunstung: Wenn Wasser vom flüssigen in den gasförmigen Zustand übergeht, bezieht es die erforderliche Energie aus der Wärmemenge der Haut, was sofort Kühlung erzeugt.
Die getestete Kühldecke lieferte nicht den erwarteten Effekt. Nach wenigen Minuten wurde die Empfindung eher warm, besonders wenn sie wie eine normale Decke verwendet wurde. Die Journalistin hält sie bei starker Hitze für potentiell kontraproduktiv.
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Der Artikel gibt weder die genaue Marke der getesteten Kühldecke an, noch die Testbedingungen: Tageszeit, Wärmeisolierung der Wohnung oder Luftfeuchtigkeit. Diese Faktoren können die Wirksamkeit der getesteten Lösungen beeinflussen.
Nein. Er verbessert das thermische Wohlbefinden durch Luftzirkulation, kühlt den Raum aber nicht. Er mindert die Unbequemlichkeit, bietet aber nicht die Wirksamkeit einer Klimaanlage bei starker Hitze.
An diesen Stellen liegen die Blutgefäße näher an der Haut. Die Verdunstung von Wasser entzieht der Hautoberfläche Wärme und erzeugt schnell eine Kühlung.
Beim Test in Madrid im Juli 2026 lieferte sie nicht die erwartete Kühlung und fühlte sich nach wenigen Minuten eher warm an, besonders wenn sie wie eine normale Decke verwendet wurde.