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Ausland
Herz — Desk International · · Zusammenfassung 30 s · Artikel 3 Min.
Die britische Regierung von Andy Burnham will die Beziehungen zur Europäischen Union vertiefen und die Verhandlungen nach dem Brexit beschleunigen. Der neue zuständige Minister Hamish Falconer hält jedoch an den roten Linien der Labour-Partei fest: Eine Rückkehr in den Binnenmarkt oder die Zollunion steht nicht zur Debatte. London strebt Fortschritte bei Dienstleistungen, visafreien Reisen für britische Beschäftigte und der gegenseitigen Anerkennung von Berufsqualifikationen an. Priorität hat zudem ein Mobilitätsabkommen für junge Menschen. Die Gespräche darüber stocken wegen der Studiengebühren. Der für Juli 2026 geplante Gipfel wurde verschoben; ein neuer Termin steht noch nicht fest.
Die britische Regierung von Andy Burnham will die Verhandlungen nach dem Brexit beschleunigen und die Beziehungen zur Europäischen Union vertiefen, berichtet der Guardian.
Hamish Falconer ist der neue Minister für die Verhandlungen über eine Neuausrichtung der Beziehungen zwischen dem Vereinigten Königreich und der EU nach dem Brexit.
Er hält an den roten Linien der Labour-Partei fest: Die Regierung schliesst neue Gespräche über den Binnenmarkt und die Zollunion aus.
Falconer will die Zusammenarbeit bei Dienstleistungen ausbauen. Als mögliche Themen nennt er visafreie Reisen für Britinnen und Briten, die in der EU arbeiten, sowie die gegenseitige Anerkennung von Berufsqualifikationen.
Er hat bereits mit dem EU-Handelskommissar Maroš Šefčovič gesprochen.
Falconer will den von Andy Burnham vertretenen «Makerfield-Test» auf die Verhandlungen mit der EU anwenden. Demnach sollen die Ergebnisse spürbare Veränderungen für Menschen bringen, die unter den hohen Lebenshaltungskosten leiden.
Ein Abkommen, das Zehntausenden jungen Menschen aus der EU und dem Vereinigten Königreich das Leben und Arbeiten im jeweils anderen Gebiet ermöglichen würde, zählt zu den Prioritäten der Verhandlungen.
Die Gespräche stocken bei den Studiengebühren. London zögert, Studierenden aus der EU die niedrigeren Tarife zu gewähren, die für britische Studierende gelten.
Britische Hochschulen, die mit finanziellen Schwierigkeiten konfrontiert sind, lehnen eine solche Regelung ab. Falconer betont, das Abkommen müsse für beide Seiten funktionieren und den finanziellen Druck auf den Hochschulsektor berücksichtigen.
Die Illustrationen dieses Artikels wurden von künstlicher Intelligenz erstellt.
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Die wiederholten Verschiebungen des zweiten jährlichen Gipfels der britischen und europäischen Spitzenvertreter hängen mit der Blockade beim geplanten Mobilitätsprogramm für junge Menschen zusammen.
Falconer war Minister für den Nahen Osten. Der frühere Diplomat arbeitete zudem als Verhandlungsführer im britischen Aussenministerium, dem Foreign Office, unter anderem in Gesprächen mit den Taliban.
Falconer ist der Sohn des Labour-Politikers Charlie Falconer. Er unterbrach seine Hochzeitsreise, nachdem Burnham ihm den Posten des Europaministers angeboten hatte.
Für den Gipfel steht noch kein neuer Termin fest. Er könnte erst im Oktober 2026 oder später stattfinden.
Die mögliche Verzögerung würde Falconer Zeit geben, sich in die Dossiers einzuarbeiten, und Burnham ermöglichen, seine Aussenpolitik genauer festzulegen.
Sie will die Verhandlungen nach dem Brexit beschleunigen und die Beziehungen zur Europäischen Union vertiefen.
Nein. Hamish Falconer erklärt, dass weder der Binnenmarkt noch die Zollunion zur Debatte stehen.
Umstritten ist insbesondere, welche Studiengebühren Studierende aus der EU im Vereinigten Königreich bezahlen sollen.
Ein Termin steht noch nicht fest. Der Gipfel könnte erst im Oktober 2026 oder später stattfinden.