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Herz — Desk International · · Zusammenfassung 30 s · Artikel 3 Min.
Shabana Mahmood, derzeit britische Innenministerin, ist jetzt die Hauptkandidatin für das Amt der Schatzkanzlerin im zukünftigen Kabinett von Andy Burnham, wie der Guardian vom 15. Juli 2026 berichtet. Hochrangige Labour-Politiker rechnen mit ihrem Wechsel ins Schatzamt auf Kosten von Ed Miliband, der als Wahlrisiko gilt. Die Märkte reagierten positiv: Das britische Pfund stieg und die Rendite 10-jähriger Staatsanleihen sank um 0,06 Prozentpunkte. Vor Burnhams Amtsantritt am 20. Juli 2026 wurde keine endgültige Entscheidung getroffen.
Shabana Mahmood, britische Innenministerin, hat sich als Hauptkandidatin für das Amt der Schatzkanzlerin im zukünftigen Kabinett von Andy Burnham herauskristallisiert, wie der Guardian am 15. Juli 2026 berichtet. Diese Entwicklung ist das Ergebnis einer Kampagne von Briefings um die Kandidatur von Ed Miliband.
Hochrangige Labour-Politiker in Burnhams Umfeld teilten dem Blatt mit, dass sie damit rechnen, dass Mahmood ins Schatzamt wechselt, da man befürchtet, dass Miliband zum Ziel von Kritik an die Regierung werden könnte.
Die Debatte spaltet Burnhams Verbündete seit Wochen. Gegner von Milbands Kandidatur führen die Vorbehalte von Großunternehmen und großen Gewerkschaften gegen ihn an.
Mehrere Abgeordnete haben gewarnt, dass die Ernennung von Miliband – der Labour 2015 zur Wahlniederlage führte – ein Wahlrisiko darstellen könnte, obwohl er bei den Parteimitgliedern beliebt ist.
Louise Haigh, eine von Burnhams engsten Verbündeten, hegt ebenfalls Zweifel an einer Ernennung Milbands zum Schatzkanzleramt. Diskussionen, die der Guardian als ‚access talks' bezeichnete, sollen die wirtschaftlichen Bedenken für den Herbst verstärkt haben.
Mahmood war Schattenministerin für das Schatzamt, als Miliband die Labour-Partei leitete. Sie soll kürzlich mit Burnham über politische Strategie über ihr aktuelles Ressort hinaus diskutiert haben, besonders zu Wirtschaftsfragen.
Die City sieht in ihr eine zentralere Option als Miliband, wegen ihrer harten Linie zur Einwanderung. Sie hat keine herausragende Bilanz in Wirtschaftsfragen, gilt aber als fähig in schwierigen Fragen und in der Lage, dem Druck der höheren öffentlichen Verwaltung standzuhalten.
Am 15. Juli 2026, nach der Veröffentlichung von Informationen, die Mahmood zur Favoritin machten, stieg das britische Pfund und die Rendite 10-jähriger britischer Staatsanleihen sank um 0,06 Prozentpunkte.
Ed Miliband soll zum Auswärtigen Amt wechseln. Er könnte auch den Titel des First Secretary of State erhalten – ein Ehrentitel in der britischen Regierung, der seinen Träger über alle anderen Staatssekretäre stellt, ohne ihm tatsächliche Macht oder Autorität zu verleihen, oder den Rang eines Vizepremierministers. Der Name seines Bruders David Miliband ist auch für diese Rolle erwähnt worden.
Wes Streeting, früherer Gesundheitsminister, der über Uneinigkeit mit Keir Starmers Führung zurückgetreten war, könnte Mahmood als Innenminister nachfolgen. Er wird als weniger streng als sie in der Migrationsfrage angesehen.
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Quellen aus Burnhams Team haben betont, dass noch keine endgültige Entscheidung getroffen wurde. Die Zusammensetzung des Kabinetts wird erst nach seinem Einzug in die Downing Street No. 10 entschieden, das für Montag, den 20. Juli 2026 geplant ist.
Burnham hält die Zusammensetzung seiner Regierung sehr vertraulich. Nur Louise Haigh und James Purnell, sein Stabschef, sollen nach Angaben von Quellen im Bilde sein.
Die genaue Natur der vom Guardian erwähnten ‚access talks' und die Wirtschaftsbedenken, die sie für den Herbst aufgeworfen haben sollen, sind in den verfügbaren Informationen nicht näher erläutert.
Shabana Mahmood ist die aktuelle britische Innenministerin. Sie wird als Top-Kandidatin für das Schatzkanzleramt im Kabinett von Andy Burnham gehandelt, das am 20. Juli 2026 sein Amt antritt.
Abgeordnete und enge Vertraute von Burnham befürchten, dass er ein Wahlrisiko darstellt, vor allem weil er Labour 2015 zur Niederlage führte. Es gibt auch Vorbehalte von Großunternehmen und Gewerkschaften gegen ihn.
Das ist ein Ehrentitel, der gelegentlich in der britischen Regierung verwendet wird. Der Träger steht über allen anderen Staatssekretären, hat aber selbst keine Macht oder Autorität.
Nach Angaben seiner Teams wird die Kabinettskomposition erst nach seinem Einzug in die Downing Street No. 10 entschieden, das für Montag, den 20. Juli 2026 geplant ist.