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Herz — Desk International · · Zusammenfassung 30 s · Artikel 3 Min.
Der britische Premierminister Andy Burnham kündigte am 23. Juli 2026 eine Senkung der Business Rates — der britischen Gewerbesteuer für Gewerbeimmobilien — um 20 % für Pubs, Clubs und Live-Musik-Veranstaltungsstätten in England an. Die Maßnahme betrifft 32.000 Betriebe und soll einem typischen Pub jährlich durchschnittlich £1.100 einsparen. Die Kosten werden auf etwa £100 Millionen pro Jahr geschätzt und sollen teilweise durch den Wegfall von Steuererleichterungen für Dampfershops finanziert werden. Dies ist nach Angaben von The Guardian die dritte bedeutende Ankündigung der neuen Regierung innerhalb von drei Tagen.
Der britische Premierminister Andy Burnham kündigte am 23. Juli 2026 eine Senkung der Business Rates — der britischen Gewerbesteuer, die auf dem geschätzten Mietwert von Gewerbeimmobilien basiert — um 20 % für Pubs, Clubs und Live-Musik-Veranstaltungsstätten in England an, laut The Guardian.
Die Maßnahme betrifft 32.000 Betriebe. Ein typischer Pub soll dadurch jährlich durchschnittlich £1.100 einsparen. Große Konzerthallen sind vorerst ausgenommen; ihre Modalitäten werden beim nächsten Haushalt präzisiert.
Die jährlichen Kosten werden auf etwa £100 Millionen geschätzt. Die Maßnahme wird teilweise durch die Überprüfung von Steuererleichterungen für sogenannte »antisoziale Unternehmen« finanziert, insbesondere Dampfershops.
Burnham hatte während seiner Kampagne versprochen, die Steuern auf Lagerhäuser großer Online-Einzelhandelsketten außerhalb von Stadtzentren zu erhöhen — er nannte dabei Amazon als Beispiel — um damit die Steuerreduktion für Gastronomie- und Nachtunterhaltungsbetriebe zu finanzieren.
Die Regierung plant zudem, Online-Marktplätze zu besteuern, die Verkäufer beherbergen, die ihre Steuerpflichten nicht ordnungsgemäß erfüllen.
Michael Kill, Geschäftsführer der Night Time Industries Association — ein Branchenverband, der Clubs, Bars, Pubs und Konzerthallen im Vereinigten Königreich vertritt, die in den Abend- und Nachtstunden aktiv sind — begrüßte die Maßnahme als »erhebliche Erleichterung«. Er betonte, dass die Einbeziehung von Clubs neben Pubs und Live-Musik-Veranstaltungsstätten die Wertschätzung der Nachtunterhaltungsbranche durch die Regierung unterstreicht.
Andy Burnham, Mitglied der Labour Party, ist seit dem 20. Juli 2026 Premierminister des Vereinigten Königreichs. Diese Steueranfrage ist die dritte bedeutende politische Maßnahme seiner Regierung in drei aufeinanderfolgenden Tagen.
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Die genauen Modalitäten der Senkung für große Konzerthallen wurden noch nicht präzisiert. Die Regierung hat angekündigt, dass diese beim nächsten Haushalt bekannt gegeben werden.
Die genauen Kriterien für die Definition von »antisozialen Unternehmen«, deren Steuererleichterungen gestrichen werden, wurden noch nicht offiziell veröffentlicht.
Die technischen Definitionen von »Business Rates« und der »Night Time Industries Association« sind in den vorliegenden Daten nicht verifiziert. Die verwendeten Formulierungen beruhen auf bereitgestellten Kontextinformationen, die noch nicht durch enzyklopädische Quellen bestätigt wurden.
Business Rates sind die britische Gewerbesteuer, berechnet nach dem geschätzten Mietwert von Gewerbeimmobilien wie Läden, Büros und Lagerhäuser. Sie stellen eine wichtige Finanzierungsquelle für lokale Behörden in England dar.
Pubs, Clubs und Live-Musik-Veranstaltungsstätten in England, insgesamt etwa 32.000 Betriebe. Große Konzerthallen sind vorerst ausgenommen.
Ein typischer Pub soll dadurch jährlich durchschnittlich £1.100 einsparen, dank der Senkung seiner Gewerbesteuer um 20 %.
Teilweise durch den Wegfall von Steuererleichterungen für Dampfershops, langfristig durch erhöhte Abgaben auf E-Commerce-Lagerhäuser großer Online-Einzelhandelsketten und auf Online-Marktplätze mit nicht-konformen Verkäufern.