…
…
Ausland
Herz — Desk International · · Zusammenfassung 30 s · Artikel 3 Min.
Der am 22. Juli 2026 bei Saumos ausgebrochene Waldbrand wurde am Abend des 31. Juli nach neun Tagen eingedämmt, war aber noch nicht vollständig unter Kontrolle. Das Feuer erfasste 42’000 Hektaren. Zwei Feuerwehrleute kamen ums Leben, 267 wurden verletzt und 240 Wohnhäuser zerstört. Rund 198’000 Evakuierte konnten am 31. Juli zurückkehren; vier Gemeinden blieben vollständig evakuiert. Am 1. August begann die Rückkehr nach Saumos, und die Autobahn A63 wurde wieder geöffnet. Schweizer Feuerwehrleute unterstützen die französischen Einsatzkräfte.
Der Waldbrand brach am 22. Juli 2026 bei Saumos im französischen Département Gironde aus. Nach neun Tagen Einsatz wurde er am Abend des 31. Juli als eingedämmt gemeldet, war jedoch noch nicht vollständig unter Kontrolle.
Nach Angaben von Lost in the Jungle erfasste das Feuer 42’000 Hektaren. Damit weist es die schwerste Flächenbilanz eines Brandes in Frankreich seit 1949 auf.
Zwei Feuerwehrleute kamen ums Leben, 267 wurden verletzt. Zudem zerstörte der Brand 240 Wohnhäuser.
Rund 198’000 Evakuierte, entsprechend 90 Prozent, konnten am 31. Juli nach Hause zurückkehren. Vier Gemeinden blieben zu diesem Zeitpunkt vollständig evakuiert.
Die Behörden gehen davon aus, dass das Feuer im Zusammenhang mit Bauarbeiten ausbrach. Das berichtete France 24 am 1. August aus Saumos.
Am 1. August begannen die Einwohnerinnen und Einwohner von Saumos mit der Rückkehr. Die Bevölkerung durfte in neun Gemeinden zurückkehren, zudem wurde die Autobahn A63 wieder geöffnet.
Schweizer Feuerwehrleute wurden in die Gironde entsandt, um die französischen Einsatzkräfte zu unterstützen. Ein zweites Kontingent aus der Romandie übernimmt die Ablösung und ist in einem örtlichen Gymnasium untergebracht.
In der Schweiz sind 98,6 Prozent der insgesamt 74’318 Feuerwehrleute nichtberufliche Freiwillige. Diese Organisation beruht auf dem Milizsystem, einem verbreiteten Prinzip der Beteiligung am öffentlichen Leben in der Schweiz.
Die Illustrationen dieses Artikels wurden von künstlicher Intelligenz erstellt.
Noch keine Kommentare. Seien Sie die/der Erste.
Die zunehmende Zahl von Naturkatastrophen setzt dieses Modell unter Druck.
Im Massif du Gros Bessillon flammte ein zuvor als unter Kontrolle gemeldeter Brand am 1. August erneut auf. Böen des Mistrals entfachten Glutnester, worauf weitere 1’000 bis 1’500 Hektaren verbrannten.
Im Département Var standen 1’500 Feuerwehrleute und 400 Fahrzeuge im Einsatz. Rund 2’500 Menschen waren evakuiert worden; 250 von ihnen befanden sich weiterhin in einer Notunterkunft.
Präfekt Simon Babre und Innenminister Laurent Nuñez warnten für die Zeit zwischen 16.00 und 22.00 Uhr vor einem sehr hohen Risiko.
Ihre Warnungen nannten einen Mistral mit 35 bis 40 km/h und Temperaturen von 40 °C.
World Weather Attribution, ein internationales Forschungsnetzwerk zum Zusammenhang zwischen Extremereignissen und Erderwärmung, untersuchte die brandbegünstigenden Bedingungen.
Laut dem Netzwerk hat der Klimawandel die Wahrscheinlichkeit dieser extremen Bedingungen in Frankreich verdoppelt und in Spanien um den Faktor zwanzig erhöht.
In Südeuropa stieg die jährliche Zahl der Tage mit extremem wetterbedingtem Brandrisiko von rund 10 auf beinahe 25.
Am Abend des 31. Juli war der Waldbrand eingedämmt, aber noch nicht vollständig unter Kontrolle.
Er brach am 22. Juli 2026 bei Saumos aus.
Innerhalb von neun Tagen erfasste es 42’000 Hektaren.
Zwei Feuerwehrleute kamen ums Leben, 267 wurden verletzt.
Rund 198’000 Menschen konnten am 31. Juli nach Hause zurückkehren. In Saumos begann die Rückkehr am 1. August.
Sie unterstützen die französischen Einsatzkräfte. Ein zweites Kontingent aus der Romandie übernimmt die Ablösung.