…
…
Ausland
Herz — Desk International · · Zusammenfassung 30 s · Artikel 3 Min.
Die FIFA hat am 1. August 2026 ihren Plan aufgegeben, eine kommerzielle Tochtergesellschaft zu gründen und 20 Prozent davon an private Investoren zu verkaufen. FIFA Forward Enterprise hätte unter anderem Geschäfte rund um die Weltmeisterschaft verwaltet. Die UEFA begrüßte den Rückzug, fordert aber eine umfassende Untersuchung, die Identifizierung der Verantwortlichen und deren Rechenschaft. Alle 55 UEFA-Mitgliedsverbände sowie die Concacaf mit ihren 41 Mitgliedern hatten das Vorhaben abgelehnt. Die UEFA will nun gemeinsam mit Verbänden und anderen Konföderationen prüfen, wie der Plan zustande kam und wie sich ein ähnliches Verfahren künftig verhindern lässt.
Die FIFA hat am 1. August 2026 offiziell darauf verzichtet, eine Tochtergesellschaft zur Vermarktung ihrer Wettbewerbe zu gründen und Anteile daran zu verkaufen.
Nach Angaben von El País hätte das Vorhaben insbesondere die Weltmeisterschaft betroffen. Geplant war, 20 Prozent der neuen Gesellschaft an private Investoren zu veräussern.
Die Gesellschaft sollte FIFA Forward Enterprise heissen. Vorgesehen war sie als kommerzielle Tochtergesellschaft für die Geschäftstätigkeiten und Veranstaltungen der FIFA, an der private Investoren eine Minderheitsbeteiligung halten sollten.
Die UEFA, die Union der Europäischen Fussballverbände, begrüsste die Aufgabe des Projekts. Sie verlangt jedoch eine umfassende Untersuchung sowie die Identifizierung der Verantwortlichen.
Zudem fordert die UEFA, dass die Verantwortlichen Rechenschaft ablegen. Nach ihrer Darstellung hat die derzeitige FIFA-Führung ihr Vertrauen und das Vertrauen zahlreicher weiterer Akteure im Fussball verloren.
In den Tagen und Wochen nach dem 1. August 2026 will die UEFA mit ihren Mitgliedsverbänden und anderen Konföderationen untersuchen, wie der Plan ausgearbeitet wurde.
Dabei soll auch geklärt werden, wie sich ein vergleichbares Verfahren künftig verhindern lässt.
Laut UEFA lehnten sämtliche europäischen Nationalverbände den FIFA-Vorschlag ab. Auch zahlreiche Verbände und Konföderationen in anderen Teilen der Welt stellten sich dagegen.
Die 55 UEFA-Mitgliedsverbände hatten die Übertragung von Beteiligungen an der Weltmeisterschaft und weiteren FIFA-Wettbewerben an private Investoren einstimmig zurückgewiesen.
Die UEFA hatte mit einem Rückzug aus den FIFA-Wettbewerben gedroht, falls der Weltverband an dem Vorhaben festhalten sollte.
Auch die Concacaf, der Verband für Nord- und Zentralamerika sowie die Karibik, hatte den Vorschlag gemeinsam mit ihren 41 Mitgliedern abgelehnt.
Die Illustrationen dieses Artikels wurden von künstlicher Intelligenz erstellt.
Noch keine Kommentare. Seien Sie die/der Erste.
Noch am 31. Juli 2026 erklärte die FIFA laut einem früheren Artikel von Lost in the Jungle, dass «niemand den Fussball verkauft».
Für die Annahme waren 106 Stimmen der 211 FIFA-Mitgliedsverbände nötig. UEFA und Concacaf verfügten zusammen über 96 Stimmen.
Laut dem früheren Artikel von Lost in the Jungle stellte Gianni Infantino jedem Verband 40 Millionen US-Dollar in Aussicht, um dessen Unterstützung zu erhalten.
Nach Angaben der UEFA verfügt die FIFA über Reserven von mehr als 5 Milliarden US-Dollar. Sie wirft der Führung vor, dieses Geld nicht zugunsten des Fussballs eingesetzt zu haben.
Die UEFA kündigte an, umgehend mit Partnern und Fussballakteuren aus aller Welt eine neue Methode zur Verteilung der Mittel auszuarbeiten.
Die Verteilung soll über das bestehende Programm FIFA Forward erfolgen und dem Breitenfussball sowie dem Fussball insgesamt in den 211 FIFA-Ländern zugutekommen.
Aus den verfügbaren Informationen geht weder hervor, wie die von der UEFA verlangte Untersuchung ablaufen soll, noch welche Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden sollen.
Auch die angekündigte Methode zur Verteilung der Mittel wird in den vorliegenden Informationen nicht näher erläutert.
Sie hat die Gründung einer kommerziellen Tochtergesellschaft und den Verkauf von 20 Prozent dieser Gesellschaft an private Investoren aufgegeben.
Das Projekt sollte die kommerziellen Tätigkeiten und Veranstaltungen der FIFA umfassen, darunter die Weltmeisterschaft.
Sie verlangt eine umfassende Untersuchung, die Identifizierung der Verantwortlichen und deren Rechenschaft.
Das Projekt benötigte 106 Stimmen der insgesamt 211 FIFA-Mitgliedsverbände.