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Ausland
Herz — Desk International · · Zusammenfassung 30 s · Artikel 2 Min.
Die UEFA, die Concacaf und die Asiatische Fussballkonföderation werfen der FIFA und ihrem Präsidenten Gianni Infantino in einem offenen Brief vor, Vertrauen «durch Täuschung» gebrochen zu haben. Auslöser ist das inzwischen aufgegebene Projekt Fifa Forward Enterprise. Eine neue Gesellschaft sollte die Vermarktungs- und Ticketingrechte sämtlicher FIFA-Wettbewerbe verwalten; 21 % davon wären an eine private Investmentgesellschaft gegangen. Die Unterzeichner verlangen eine vollständig unabhängige Untersuchung. Die FIFA spricht ihrerseits von einem «koordinierten und anhaltenden» Versuch, die Organisation und Infantino zu schwächen.
Die UEFA, die Concacaf und die Asiatische Fussballkonföderation (AFC) werfen der FIFA und ihrem Präsidenten Gianni Infantino vor, Vertrauen «durch Täuschung» gebrochen zu haben. Das berichtet BBC Sport.
Der offene Brief wurde von den Präsidenten und Generalsekretären der drei Konföderationen unterzeichnet. Sie erklären darin, bei der Kontroverse gehe es grundsätzlich um die Integrität des Fussballs und seiner gewählten Führung.
Die Concacaf vertritt die nationalen Fussballverbände Nord- und Mittelamerikas sowie der Karibik. Die AFC vereint die asiatischen Fussballverbände.
Das umstrittene Projekt Fifa Forward Enterprise sah eine Gesellschaft vor, die die Vermarktungs- und Ticketingrechte sämtlicher FIFA-Wettbewerbe verwalten sollte, einschliesslich der Weltmeisterschaften.
Ein Anteil von 21 % an dieser Gesellschaft wäre an eine private Investmentgesellschaft verkauft worden.
Nach umfangreicher Kritik mehrerer Konföderationen gab die FIFA das Projekt auf. Die UEFA hatte damit gedroht, sämtliche FIFA-Wettbewerbe zu boykottieren.
Ohne Gianni Infantino in der betreffenden Passage namentlich zu nennen, beschreiben die Unterzeichner eine Person, die sich über das Kollektiv stelle, von dem sie ihre Autorität erhalten habe.
Wer das entgegengebrachte Vertrauen durch Täuschung breche, gebe damit seine Pflicht auf, heisst es in dem Brief.
Quellen von BBC Sport deuten diese Formulierung als Aufforderung an Gianni Infantino, zurückzutreten und sein Amt in Würde zu verlassen.
In einer am Samstagabend veröffentlichten Erklärung verurteilte die FIFA einen «koordinierten und anhaltenden» Versuch, die Organisation und Gianni Infantino zu schwächen.
Die Unterzeichner verlangen, dass eine vollständig unabhängige dritte Stelle den Vorgang untersucht.
Die Forderung folgt auf die Zusage der FIFA, dem FIFA-Rat im Oktober einen Bericht vorzulegen. Der Rat ist zwischen den Kongressen das wichtigste Entscheidungsgremium des Weltverbands.
Gianni Infantino wurde 2016 erstmals zum Präsidenten der FIFA gewählt.
Die Illustrationen dieses Artikels wurden von künstlicher Intelligenz erstellt.
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Sie werfen der FIFA und Gianni Infantino im Zusammenhang mit dem aufgegebenen Geschäftsprojekt vor, Vertrauen «durch Täuschung» gebrochen zu haben.
Eine neue Gesellschaft sollte die Vermarktungs- und Ticketingrechte aller FIFA-Wettbewerbe verwalten. Ein Anteil von 21 % wäre an eine private Investmentgesellschaft gegangen.
Sie verlangen eine Untersuchung durch eine vollständig unabhängige dritte Stelle.
Sie verurteilte einen «koordinierten und anhaltenden» Versuch, die Organisation und Gianni Infantino zu schwächen.