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Herz — Desk International · · Zusammenfassung 30 s · Artikel 3 Min.
Nach dem Kentern einer Fähre auf dem Karibasee an der Grenze zwischen Simbabwe und Sambia ist die Zahl der Todesopfer auf 68 gestiegen, darunter 18 Kinder. Laut der simbabwischen Polizei wurden am 15. August 2026 weitere 22 Leichen geborgen. Das Schiff war am 11. August bei starkem Wind gekentert. Es beförderte 114 Erwachsene, fünf Besatzungsmitglieder und eine nicht genannte Zahl von Kindern, obwohl es nur für 90 Personen zugelassen war. Eine Untersuchung stellte eine Überladung fest. Bis zum 12. August wurden nach Angaben des simbabwischen Zivilschutzes 77 Menschen gerettet.
Eine Fähre ist am 11. August 2026 bei starkem Wind auf dem Karibasee an der Grenze zwischen Simbabwe und Sambia gekentert. Laut The Guardian gilt das Unglück als schwerster Unfall dieser Art in der Geschichte Simbabwes.
Die Zahl der Todesopfer stieg auf 68, darunter 18 Kinder. Die simbabwische Polizei meldete, dass am Samstag, dem 15. August 2026, weitere 22 Leichen geborgen wurden.
Bis Mittwoch, den 12. August 2026, waren nach Angaben des simbabwischen Zivilschutzes 77 Menschen gerettet worden. Die Behörde ist für den Schutz der Bevölkerung bei Unfällen und Naturkatastrophen zuständig.
Bei den meisten Passagieren soll es sich um Dorfbewohner und Fischhändler aus der Umgebung des Karibasees gehandelt haben.
Die Fähre war für 90 Personen zugelassen. Zum Zeitpunkt des Unglücks befanden sich 114 Erwachsene, fünf Besatzungsmitglieder und eine nicht genannte Zahl von Kindern an Bord. Eine Untersuchung kam zu dem Ergebnis, dass das Schiff überladen war.
Überlebende berichteten, sie hätten den Fahrer angefleht umzukehren, nachdem das Schiff kurz nach der Abfahrt Wasser aufgenommen hatte.
Der 45-jährige Überlebende Chance Siyamavhu sagte der Nachrichtenagentur AFP, eine Welle habe das sinkende Schiff geschoben und einigen Passagieren ermöglicht, darauf zu klettern. Viele hätten zudem nicht gewusst, wie Schwimmwesten zu benutzen seien.
Die Illustrationen dieses Artikels wurden von künstlicher Intelligenz erstellt.
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Oberstleutnant Joseph Muchechesi, Kommandeur des für die Suche zuständigen Bootsregiments, erklärte am 15. August, seine Einsatzkräfte hätten an diesem Tag 22 Leichen geborgen. Er zeigte sich zuversichtlich, dass alle Leichen gefunden würden.
Bislang haben wir heute 22 Leichen geborgen. Wir sind zuversichtlich, dass es uns gelingen wird, alle Leichen zu bergen.
— Oberstleutnant Joseph Muchechesi, Kommandeur des für die Suche zuständigen Bootsregiments, am 15. August 2026
Am Donnerstag, dem 13. August 2026, fand in Kariba eine öffentliche Gedenkfeier statt, bevor die Beisetzungen begannen. Die Stadt liegt knapp 280 Kilometer nordwestlich der simbabwischen Hauptstadt Harare.
Der Karibasee ist gemessen am Volumen der grösste künstlich angelegte See der Welt. Er erstreckt sich über mehr als 200 Kilometer und ist bis zu 40 Kilometer breit.
Der See entstand in den 1950er-Jahren unter britischer Kolonialherrschaft durch die Aufstauung des Sambesi. Für den Bau wurden etwa 57'000 Menschen umgesiedelt.
Auf dem Karibasee ereigneten sich bereits zuvor tödliche Bootsunglücke. Im Jahr 2014 ertranken beim Kentern eines Bootes auf der sambischen Seite 26 Menschen, darunter 24 Kinder. 2021 kamen auf der simbabwischen Seite fünf Passagiere ums Leben.
Bis zum 15. August 2026 wurden laut der simbabwischen Polizei 68 Todesopfer gezählt, darunter 18 Kinder.
Eine Untersuchung stellte fest, dass das Schiff überladen war. Es beförderte 114 Erwachsene, fünf Besatzungsmitglieder und eine nicht genannte Zahl von Kindern, obwohl es nur für 90 Personen zugelassen war. Zum Zeitpunkt des Unglücks herrschte starker Wind.
Bis zum 12. August 2026 waren nach Angaben des simbabwischen Zivilschutzes 77 Menschen gerettet worden.
Der Karibasee liegt an der Grenze zwischen Simbabwe und Sambia. Die Stadt Kariba befindet sich knapp 280 Kilometer nordwestlich von Harare, der Hauptstadt Simbabwes.
Ja. Im Jahr 2014 ertranken auf der sambischen Seite 26 Menschen, darunter 24 Kinder. 2021 kamen auf der simbabwischen Seite fünf Passagiere ums Leben.