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Herz — Desk International · · Zusammenfassung 30 s · Artikel 1 Min.
Thomas Edison, der Erfinder des Phonographen – eines mechanischen Geräts zum Aufzeichnen und Wiedergeben von Ton – entwickelte ein Projekt, das er «Nekrophon» nannte und das angeblich die Stimmen der Verstorbenen erfassen sollte. Das Experiment endete jedoch nie erfolgreich. Dieses Vorhaben fiel in eine Zeit, in der der Spiritualismus seine Blütezeit erlebte – an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert. Philippe Simon rekonstruiert diese Geschichte in der Zeitung Le Temps vom 10. August 2026 in einer Serie über Technologie als Kommunikationsmittel mit den Verstorbenen.
Thomas Edison, der Erfinder des Phonographen – eines mechanischen Geräts zum Aufzeichnen und Wiedergeben von Ton – entwickelte ein Projekt, das er «Nekrophon» oder Apparat zur Nekrophonie nannte. Laut Le Temps sollte dieses Gerät die Stimmen der Verstorbenen erfassen. Das Experiment war jedoch niemals erfolgreich.
Um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert war der Spiritualismus weit verbreitet. Zu den damals populären Praktiken gehörten die Ouija-Bretter – Bretter, die angeblich die Kommunikation mit «Geistern» durch die Bezeichnung von Buchstaben ermöglichten – und Klopfzeichen, um «ja» oder «nein» anzuzeigen.
Philippe Simon beginnt seinen Artikel mit dem Mythos von Orpheus und Eurydike. Ovid beschreibt in den Metamorphosen den letzten Ton, den Eurydike vernehmbar machte, als Orpheus sich umdrehte: ein kaum hörbarer «Lebewohl!». Diese Geschichte verkörpert den archetypischen menschlichen Wunsch, die Verstorbenen weiterhin zu hören.
Der Artikel von Philippe Simon wurde am 10. August 2026 in der Zeitung Le Temps veröffentlicht und ist Teil einer Serie mit dem Titel «Unsere Serie aus dem Jenseits», die sich der Technologie als Kommunikationsmittel mit den Verstorbenen widmet.
Das Nekrophon oder Apparat zur Nekrophonie ist ein Projekt, das von Thomas Edison erfunden wurde und dazu gedacht war, die Stimmen der Toten zu erfassen. Dieses Gerät funktionierte jedoch niemals.
Die Ouija-Planche ist ein Instrument, das nach Ansicht von Spiritualisten die Kommunikation mit «Geistern» ermöglicht. Sie funktioniert durch die Bezeichnung von Buchstaben oder einfache Antworten wie «ja» und «nein».
Ovid berichtet in den Metamorphosen, dass der letzte Ton, den Eurydike vernehmbar machte, ein kaum hörbarer «Lebewohl!» war. Diese Geschichte gilt als Archetyp des Wunsches, die Verstorbenen weiterhin zu hören.
Die Illustrationen dieses Artikels wurden von künstlicher Intelligenz erstellt.
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