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Herz — Desk International · · Zusammenfassung 30 s · Artikel 4 Min.
Dieter Hallervorden tritt vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt bei vier Wahlkampfabenden mit CDU-Spitzenkandidat Sven Schulze auf. Nach Veranstaltungen in Halle und Magdeburg sollen laut Handelsblatt Termine in Dessau und Naumburg folgen. Für Dessau sind rund 600 Menschen angemeldet. In einem Video zu einem Lied Hallervordens war kurz ein Schild mit dem Vorwurf eines Völkermords in Gaza zu sehen. Die CDU-Bundesführung wies diese Darstellung zurück. Schulze verteidigte zugleich die Meinungsfreiheit seines Gastes und das Gespräch trotz unterschiedlicher Positionen.
Dieter Hallervorden nimmt vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt an vier Wahlkampfabenden mit Sven Schulze teil. Schulze ist Ministerpräsident und CDU-Spitzenkandidat im Land. Das Handelsblatt berichtet über die Veranstaltungen.
In Halle und Magdeburg fanden bereits Termine statt. Nach Angaben des CDU-Landesgeneralsekretärs Mario Karschunke sollen die Veranstaltungen in Dessau und Naumburg in der kommenden Woche wie geplant stattfinden.
Für den am Montag vorgesehenen Abend in Dessau sind rund 600 Menschen angemeldet. Karschunke zufolge verzeichnen die einzelnen Veranstaltungen eine hohe Zahl an Reservierungen.
Das Format trägt den Titel „Kultur braucht Freiheit“. Hallervorden, Schulze und eine Moderatorin sprechen darin über Freiheit, Demokratie, Kunst, Meinungsfreiheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Hallervorden präsentiert außerdem Musikbeiträge zum Thema Frieden. Er lehnt die gegenwärtige Verteidigungs- und Rüstungspolitik ab und greift seine frühere Kritik an der israelischen Politik auf.
In einem Video, das hinter einem seiner Lieder gezeigt wird, ist kurz eine Demonstration zu sehen. Ein Schild trägt die Aufschrift „Stoppt den Völkermord in Gaza“.
CDU-Generalsekretärin Franziska Hoppermann erklärte gegenüber Bild, ihre Partei weise die Behauptung eines Völkermords in Gaza zurück. Sie bekräftigte die Unterstützung für Israel und die Ukraine im Kampf gegen Terrorismus und Aggression.
Hoppermann verteidigte zugleich Wehrhaftigkeit, Meinungsfreiheit und Kunstfreiheit. Kunst müsse aus ihrer Sicht jedoch auch deutlichen Widerspruch aushalten.
Bei der Veranstaltung am Mittwoch in Magdeburg verteidigte Schulze Hallervordens Teilnahme und Meinungsfreiheit. Er wolle ein Land regieren, in dem Widerspruch möglich bleibe.
Die CDU Sachsen-Anhalt erklärt, die Abende sollten zeigen, dass Menschen mit unterschiedlichen Ansichten respektvoll miteinander sprechen können. Schulze und seine Partei machten sich nicht zwangsläufig jede dort geäußerte Meinung zu eigen.
Hallervorden habe Schulze seine Unterstützung selbst angeboten. Nach Angaben der CDU war von Beginn an vereinbart, dass der Künstler für seine Texte und Inhalte verantwortlich bleibt und keine Vorgaben der Partei erhält.
Die politischen Positionen des Landesverbands ergäben sich aus dessen Beschlüssen und den Aussagen seiner Verantwortlichen, nicht aus den künstlerischen Darbietungen von Gästen, betont die CDU.
Hallervorden begründet seinen Einsatz mit dem Ziel, eine von der AfD geführte Regierung zu verhindern. In diesem Wahlkampf unterstützt er Schulze. In Halle sagte er zugleich, auf Bundesebene keinen Wahlkampf für Friedrich Merz machen zu wollen.
Die Illustrationen dieses Artikels wurden von künstlicher Intelligenz erstellt.
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Hallervorden sagte, die AfD könne mit 40 Prozent der Stimmen eine absolute Mehrheit erreichen, falls SPD, Grüne und FDP jeweils an der Fünfprozenthürde scheiterten. Diese Hürde bezeichnet den Mindestanteil, den eine Partei für die Beteiligung an der Sitzverteilung benötigt.
Fünf Wochen vor der Wahl liegt die AfD Sachsen-Anhalt in den Umfragen deutlich vor der regierenden CDU und den übrigen Parteien. Der Landesverfassungsschutz stuft sie als gesichert rechtsextremistische Bestrebung ein.
Der 1935 in Dessau geborene Hallervorden hat mit weiteren Künstlern, darunter Axel Prahl und Oliver Kalkofe, eine Kampagne gestartet. Sie empfehlen, CDU, SPD, FDP, Grüne oder Die Linke zu wählen.
In einem Lied bei einer der Veranstaltungen wendet sich Hallervorden an Bundeskanzler Friedrich Merz und Verteidigungsminister Boris Pistorius. Wenn sie Krieg für notwendig hielten, sollten sie auf dem Mond kämpfen, lautet sein Vorschlag.
Die vorliegenden Informationen nennen weder das genaue Datum der Landtagswahl noch die Kalendertage aller vier Veranstaltungen. Auch detaillierte Ergebnisse der erwähnten Umfragen liegen nicht vor.
Eine überprüfte Definition des Landesverfassungsschutzes Sachsen-Anhalt ist nicht beigefügt. Berichtet wird jedoch dessen Einstufung der in den Umfragen führenden AfD.
In Sachsen-Anhalt sind vier Veranstaltungen angekündigt. Zwei davon haben bereits stattgefunden.
Das Programm soll am Montag in Dessau und anschließend in der kommenden Woche in Naumburg fortgesetzt werden.
Darin ist kurz ein Schild mit dem Vorwurf eines Völkermords in Gaza zu sehen. Die CDU-Bundesführung weist diese Darstellung zurück.
Nein. Die CDU erklärt, weder Schulze noch die Partei machten sich zwangsläufig jede Meinung des Künstlers zu eigen.
Er will nach eigenen Angaben eine Regierung der in den Umfragen führenden AfD verhindern.