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Ausland
Herz — Desk International · · Zusammenfassung 30 s · Artikel 2 Min.
In Deutschland ist ein von Bundeskanzler Friedrich Merz angekündigter Kabinettsumbau am 25. Juli 2026 gescheitert. Der Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder war am Vorabend von seiner Entlassung unterrichtet worden, doch die geplante Pressekonferenz erwähnte seine Ablösung nicht. Der Kandidat Fritz Güntzler hatte zugesagt, ihn nachzufolgen, zog sich aber kurz vor der Konferenz aus «beruflichen Gründen» zurück. Innerhalb der CDU wirft ein Parteiführer Merz Willkür vor. Die Aktion wird intern als «Kettensägen-Massaker» beschrieben.
Nach Angaben des Handelsblatts ist ein Kabinettsumbau in der deutschen Regierung am 25. Juli 2026 gescheitert. Bundeskanzler Friedrich Merz wollte Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder ersetzen, doch das Manöver gelang nicht.
Schnieder hatte Bundestagsabgeordneten eine SMS geschickt. Darin teilte er mit, dass Merz ihn «am Vorabend am späten Nachmittag» von seiner Entlassung unterrichtet hatte und dass eine Pressekonferenz am nächsten Tag um 9:00 Uhr geplant war, um dies offiziell anzukündigen.
Bei dieser Pressekonferenz erwähnte Merz Schneiders Ablösung nicht, womit der angekündigte Kabinettsumbau scheiterte.
Fritz Güntzler, CDU-Finanzexperte und Favorit zur Übernahme des Verkehrsministeriums, hatte am Donnerstagabend zugesagt. Er zog sich am Freitagmorgen zurück und berief sich auf «berufliche Gründe».
Christian Bäumler, Bundesvize der CDU, sagte dem Handelsblatt, dass die Entlassung Schneiders «den Eindruck von Willkür» erweckt. Er meinte, die Regierung sollte nicht «wie ein Feudalreich» geleitet werden.
Intern wird die Abfolge als «Kettensägen-Massaker» bezeichnet — buchstäblich ein «Kettensägen-Massaker» —, was eine Vertrauenskrise innerhalb der Partei gegenüber Merz' Führungsstil widerspiegelt.
erweckt den Eindruck von Willkür
— Christian Bäumler (CDU), über die Entlassung Schneiders, gegenüber Handelsblatt, 25. Juli 2026
Die Illustrationen dieses Artikels wurden von künstlicher Intelligenz erstellt.
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wie ein Feudalreich
— Christian Bäumler (CDU), über Merz' Führungsstil, gegenüber Handelsblatt, 25. Juli 2026
Die genauen Gründe für Güntzlers Rückzug werden über die angeführten «beruflichen Gründe» hinaus nicht näher erläutert.
Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche wird von Beobachtern als mögliche «fragile Kandidatin» im Kabinett genannt. Weitere Informationen über einen möglichen Umbau sie betreffend sind zu diesem Zeitpunkt nicht verfügbar.
Ob Schnieder letztlich ersetzt wird und durch wen, ist zu diesem Zeitpunkt nicht bestätigt.
Der vorgesehene Nachfolger Schneiders, Fritz Güntzler, zog sich am Morgen der Pressekonferenz aus «beruflichen Gründen» zurück. Merz verzichtete dann darauf, die Ablösung öffentlich anzukündigen.
Nach einem SMS, das er an Bundestagsabgeordnete schickte, unterrichtete ihn Kanzler Merz «am Vorabend am späten Nachmittag», bevor eine Pressekonferenz für 9:00 Uhr am 25. Juli 2026 geplant war.
Christian Bäumler, ein CDU-Politiker, wirft Merz Willkür vor und meint, die Regierung sollte nicht «wie ein Feudalreich» geleitet werden. Intern wird die Episode «Kettensägen-Massaker» genannt.
Beobachter nennen sie eine «fragile Kandidatin» im Kabinett, wie Handelsblatt berichtet. Es gibt jedoch keine bestätigten Entscheidungen zu diesem Zeitpunkt.