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Ausland
Herz — Desk International · · Zusammenfassung 30 s · Artikel 2 Min.
2025 blieben in Deutschland 4.389 der 7.267 ausgeschriebenen Stellen im Gesundheitshandwerk unbesetzt, wie eine Studie des Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung (Kofa) zeigt – einer Forschungseinrichtung zur Personalgewinnung, die dem Institut der deutschen Wirtschaft angegliedert ist. Die gravierendsten Engpässe betreffen Augenoptik und Hörakustik. Bei den Meistern blieben über acht von zehn Stellen vakant. Die Forscherin Lydia Malin erwartet eine Verschärfung der Lage in den kommenden Jahren, besonders in ländlichen Regionen.
2025 blieben durchschnittlich 4.389 von 7.267 ausgeschriebenen Stellen im Gesundheitshandwerk unbesetzt. Diese Berufe – zusammengefasst unter dem Begriff Gesundheitshandwerk – umfassen Augenoptik, Hörakustik, Orthopädie und Zahntechnik. Die Zahlen stammen aus einer Studie des Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung (Kofa), einer Forschungseinrichtung zur Sicherung von Fachkräften, die dem Institut der deutschen Wirtschaft angegliedert ist, berichtet das Handelsblatt.
Die stärksten Engpässe betreffen Augenoptik und Hörakustik, gefolgt von Orthopädie und Zahntechnik. Bei den Hörakustikern allein blieben knapp 900 Stellen vakant.
Die Lage ist besonders angespannt bei den Meistern: 1.344 Stellen – also über acht von zehn – konnten nicht besetzt werden. Dies ist einer der größten Fachkräfteengpässe im deutschen Handwerk.
In diesen Berufen gilt die Meisterpflicht: Nur Meister dürfen ein Geschäft eröffnen, leiten und Lehrlinge ausbilden. Wenn auch noch Gesellen fehlen, schrumpft der Nachwuchspool für künftige Meister weiter.
Lydia Malin, Autorin der Studie, weist darauf hin, dass der Rückgriff auf ausländische Fachkräfte auf ein strukturelles Hindernis trifft. Diese Berufe erfordern komplexe technische Erklärungen gegenüber Kunden, was hervorragende deutsche Sprachkenntnisse voraussetzt.
In den meisten dieser Berufe übersteigt die Zahl der angebotenen Ausbildungsplätze die Bewerbungen. Lydia Malin fordert bessere Sichtbarkeit dieser Handwerke und ihren gesellschaftlichen Nutzen – nach dem Vorbild der Kommunikation für "Klimaberufe".
Die Illustrationen dieses Artikels wurden von künstlicher Intelligenz erstellt.
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Der andauernde Anstieg der Nachfrage nach Hörgeräten, Brillen und orthopädischen Hilfsmitteln erklärt sich durch die alternde Bevölkerung und die steigende Zahl älterer Menschen. Lydia Malin erwartet eine Verschärfung der Engpässe in den kommenden Jahren, besonders in ländlichen Regionen, wo sich Wartezeiten verlängern und der Zugang zu Versorgung eingeschränkt wird.
Die Studie liefert keine Aufschlüsselung der offenen Stellen nach Bundesland oder Ballungsraum. Die Beschreibung von Kofa und Institut der deutschen Wirtschaft stammt allein aus der Studie: Die verfügbaren Dokumentationen entsprachen nicht diesen beiden Einrichtungen, und es konnte keine unabhängige externe Überprüfung durchgeführt werden.
Die Studie behandelt das Gesundheitshandwerk – die im Handwerksstatus ausgeübten Gesundheitsberufe in Deutschland: Augenoptik, Hörakustik, Orthopädie und Zahntechnik.
Diese Berufe erfordern die Erklärung komplexer technischer Themen an die Kunden auf Deutsch, was hervorragende Sprachkenntnisse voraussetzt, wie die Forscherin Lydia Malin erklärt.
Die Meisterpflicht ist die gesetzliche Verpflichtung, den Meisterbrief zu haben, um ein Geschäft zu eröffnen oder zu leiten und Lehrlinge auszubilden. Ein Mangel an Meistern reduziert automatisch die Zahl der ausgebildeten Lehrlinge, was den künftigen Personalbestand weiter einschränkt.
Nein, laut Lydia Malin: Die alternde Bevölkerung wird die Nachfrage nach Hörgeräten, Brillen und orthopädischen Hilfsmitteln erhöhen. Ländliche Regionen werden am stärksten betroffen sein, mit längeren Wartezeiten.