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Herz — Desk International · · Zusammenfassung 30 s · Artikel 3 Min.
Turki Alalshikh verfolgt die geplante Übernahme von Derby County nicht weiter. Der englische Zweitligist teilte daraufhin mit, nicht mehr zum Verkauf zu stehen. Alalshikh begründete seinen Rückzug laut BBC damit, dass das Ratifizierungsverfahren nach dem bereits erfolgten Saisonstart zu wenig Zeit für die Vorbereitung von Mannschaft und Verein gelassen habe. Dabei hatten sowohl die English Football League als auch der Independent Football Regulator dem Vorhaben zugestimmt. Derby County soll nun mit der Unterstützung von Clowes Developments weitergeführt werden. Alalshikh will mit dem Verein über mögliche künftige Vorhaben im Gespräch bleiben.
Turki Alalshikh hat sein Vorhaben aufgegeben, Derby County zu übernehmen. Der Verein teilte laut BBC mit, nun nicht mehr zum Verkauf zu stehen.
Die von Lion Sport geplante Investition sollte Alalshikh eine kontrollierende Beteiligung an Derby County verschaffen. Der Verein spielt in der Championship, der zweithöchsten englischen Liga. Am Montag wurde Derby darüber informiert, dass Alalshikh die Übernahme nicht weiterverfolgen werde.
Derby County erklärte, den Betrieb mit Unterstützung von Clowes Developments fortzusetzen.
Alalshikh erklärte, die Saison habe bereits begonnen und das Ratifizierungsverfahren habe zu lange gedauert, um Mannschaft und Verein angemessen vorzubereiten.
Er kündigte zugleich an, mit Derby County über mögliche künftige Vorhaben im Gespräch zu bleiben.
Der Antrag auf eine kontrollierende Beteiligung lag dem Independent Football Regulator seit Mai vor. Sowohl die unabhängige Aufsichtsbehörde als auch die English Football League hatten dem Vorhaben zugestimmt. Die EFL umfasst professionelle Fußballvereine aus England und Wales.
Der Regulator erklärte, seine Prüfung innerhalb von 55 Tagen abgeschlossen zu haben. Gesetzlich waren dafür bis zu 90 Tage vorgesehen. In der vergangenen Woche hatte die Behörde den Beteiligten mitgeteilt, das Angebot noch vor Beginn der Saison 2026/2027 genehmigen zu wollen.
Der Independent Football Regulator ist gesetzlich verpflichtet, potenzielle Eigentümer von Clubs aus den fünf höchsten Spielklassen des englischen Männerfußballs zu prüfen.
Dabei untersucht die Behörde unter anderem die finanzielle Stabilität und die verfügbaren Mittel der Bewerber, die Herkunft ihres Vermögens sowie ihre Ehrlichkeit und Integrität.
Amnesty International bezeichnete das Investitionsvorhaben im Juni als einen „entscheidenden Test“ für den unabhängigen Regulator. Menschenrechtsorganisationen kritisierten Alalshikh zudem wegen seiner mutmaßlichen Rolle beim saudischen Sportswashing.
Als Sportswashing wird die Nutzung des Sports durch Staaten, Unternehmen oder andere Akteure bezeichnet, um das eigene Ansehen zu verbessern.
Alalshikh ist Vorsitzender der saudischen General Entertainment Authority, einer Regierungsbehörde für den Unterhaltungssektor. Er gilt als Vertrauter von Mohammed bin Salman und ist Mitgründer des Boxpromoters Zuffa.
Von 2018 bis 2019 gehörte ihm der ägyptische Club Pyramids. Zuletzt besaß er auch den spanischen Verein Almeria, den er im vergangenen Mai an eine saudische Investmentgruppe verkaufte.
Die Illustrationen dieses Artikels wurden von künstlicher Intelligenz erstellt.
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Nein. Nach dem Rückzug von Turki Alalshikh teilte der Verein mit, nicht mehr zum Verkauf zu stehen.
Nach seiner Darstellung ließ die Dauer des Verfahrens nach dem bereits erfolgten Saisonstart nicht mehr genug Zeit, um Mannschaft und Verein vorzubereiten.
Das Vorhaben hatte die Zustimmung der English Football League und des Independent Football Regulator erhalten.
Der Verein erklärte, seinen Betrieb mit Unterstützung von Clowes Developments fortzusetzen.