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Ausland
Herz — Desk International · · Zusammenfassung 30 s · Artikel 2 Min.
Am 23. Juni 2026 drangen böswillige Akteure in die Systeme von Partnered Health ein, einem Betreiber von 21 Kliniken in Australien. Die gestohlenen Daten umfassen Krankenunterlagen, Medicare-Nummern, Krankenversicherungsinformationen sowie Namen, Geburtsdaten und Adressen von Patienten in Sydney, Melbourne und Canberra. Das Unternehmen hat eine einstweilige Verfügung des Supreme Court of New South Wales erhalten, um die Verbreitung der Daten zu blockieren. Experten warnen jedoch, dass diese Maßnahme nicht ausreicht, um den Verkauf im Dark Web zu verhindern. Partnered Health weigert sich, die genaue Anzahl der betroffenen Personen offenzulegen.
Am 23. Juni 2026 drangen böswillige Akteure in die Systeme von Partnered Health ein, einem Betreiber von 21 Kliniken in Sydney, Melbourne und Canberra, Australien.
Nach Berichten des Guardian umfassen die gestohlenen Daten detaillierte medizinische Informationen – Behandlungsnotizen, Konsultationsberichte, Überweisungsschreiben, Laborer- und Diagnostikergebnisse – sowie Medicare-Nummern, Krankenversicherungskontakte, Namen, Geburtsdaten und Adressen von Patienten.
Partnered Health hat sich geweigert, die Anzahl der betroffenen Personen öffentlich zu machen, wobei das Unternehmen argumentierte, dass dies gegen das Interesse seiner Patienten verstößt.
Der Vorfall wurde dem Australian Cyber Security Centre, dem Office of the Australian Information Commissioner – der australischen Behörde für den Schutz personenbezogener Daten – und den Strafverfolgungsbehörden gemeldet. Betroffene Patienten und Stakeholder wurden direkt vom Unternehmen kontaktiert.
Partnered Health hat eine einstweilige Verfügung des Supreme Court of New South Wales erhalten, die die Nutzung oder Veröffentlichung der abgerufenen Daten untersagt.
Dr. Suelette Dreyfus, Dozentin für Informationssysteme an der Universität Melbourne, warnt jedoch, dass diese Verfügung den Verkauf der Daten im Dark Web wahrscheinlich nicht verhindern wird.
Krankenunterlagen werden auf illegalen Marktplätzen für bis zu 250 USD pro Datensatz verkauft, während grundlegende persönliche Daten wie Name oder Adresse nur wenige Cent kosten. Dies macht sie zu besonders lukrativen Zielen für Cyberkriminelle.
Im Jahr 2022 wurden die persönlichen Daten von 9,7 Millionen aktuellen und ehemaligen Kunden von Medibank im Dark Web veröffentlicht, nachdem der australische Krankenversicherer sich weigerte, die finanziellen Forderungen der Hacker zu erfüllen.
Die genaue Anzahl der Patienten, deren Daten kompromittiert wurden, ist nicht bekannt. Partnered Health hat sich geweigert, diese Zahl öffentlich zu machen. Die genaue Art des betroffenen Medicare-Ausweises im australischen Kontext ist in den verfügbaren verifizierten Quellen nicht detailliert beschrieben.
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Partnered Health ist ein australischer Betreiber von medizinischen Kliniken mit Standorten in Sydney, Melbourne, Canberra und anderen Städten. Das Unternehmen verwaltet mindestens 21 Gesundheitszentren.
Die gestohlenen Daten umfassen Krankenunterlagen (Konsultationsnotizen, Prüfungsergebnisse, Überweisungsschreiben), Medicare-Nummern sowie Namen, Geburtsdaten und Adressen von Patienten.
Nach Ansicht einer Expertin der Universität Melbourne wird die einstweilige Verfügung des Supreme Court of New South Wales den Verkauf der Daten im Dark Web wahrscheinlich nicht verhindern.
Ein Krankenunterlagen-Set kann auf illegalen Marktplätzen für bis zu 250 USD verkauft werden, während einfache persönliche Daten nur wenige Cent kosten. Ihr hoher Wert macht sie zu Prioritätszielen.
Partnered Health gibt an, betroffene Personen direkt kontaktiert zu haben. Patienten können sich bei ihrer Klinik oder bei zuständigen australischen Behörden erkundigen.