…
…
Ausland
Herz — Desk International · · Zusammenfassung 30 s · Artikel 3 Min.
Extreme Wetterbedingungen haben in der laufenden Saison 60–70 % der Orangen und Mandarinen des Riverland – einer Agrarregion in Südaustralien entlang des Murray River – minderwertig gemacht. Rekordhitzewellen im Sommer und ein kälter und feuchter als normal verlaufener Winter sind laut ABC News Ursache der Schäden. Das Mandarinenangebot ist um etwa 20 % rückläufig. Die Erntezeiten sind auf vier Stunden pro Tag reduziert, was die Einnahmen von Saisonarbeitern mindert. Lokale Einzelhandelsbetriebe gleichen Versorgungsengpässe aus, indem sie Früchte aus anderen australischen Bundesstaaten beziehen.
Im Riverland – einer Region Südaustraliens entlang des Murray River – haben die Wetterbedingungen der laufenden Saison 60–70 % der lokal erzeugten Orangen und Mandarinen minderwertig gemacht, wie ABC News berichtet.
Zwei unterschiedliche Faktoren trugen zu den Schäden bei: Rekordhitzewellen im Sommer und ein kalter sowie feuchter als normal verlaufener Winter.
Das Mandarinenangebot ist um etwa 20 % rückläufig, bedingt durch späte Blüte kombiniert mit Hitzewellen, wie Fabio Spiniello von Venus Citrus angibt.
Mark Doecke, Vorsitzender von Citrus SA und Zitrusanbauer in Sunlands, erklärt, dass Erntehelfer erst gegen Mittag beginnen können, um eine Ernte unter 12 °C bei feuchtem Wetter zu vermeiden, da dies in drei bis vier Tagen sichtbare Flecken auf der Frucht hinterlässt.
Die Arbeitstage enden um 16 Uhr, wodurch sich die Schichten auf etwa vier Stunden reduzieren und die Einnahmen der Saisonarbeiter sinken.
Etwa 50 Anbauer aus dem Riverland liefern ihre Ernten an die Aufbereitungsanlage Venus Citrus in Loxton. Die Zitrusfrüchte werden dort in vier Klassen eingeteilt – von «Premium» bis «Verarbeitung» (nur für Säfte und Mus geeignet).
Die Winde im Dezember und Januar haben Orangen bereits in der Golfball-Größe gefleckt; diese Flecken vergrößern sich im Zuge des Fruchtwachstums und tragen zum Klassifizierungsabstieg bei.
Navel-Orangen – eine Sorte mit einer kleinen sekundären Frucht an der Spitze, die einem Nabel ähnelt und üblicherweise kernlos ist – zeigen aufgrund von übermäßigen Regenfällen eine erhöhte Hautfragilität. Die Untersorte Washington Navel ist besonders betroffen, wie Spiniello angibt.
Dagegen hat die Sorte Cara Cara in dieser Saison hervorragende Resultate geliefert, ebenfalls nach Auskunft Spiniellos.
Anbauer, die ihre Kulturen unter Netzen schützen, haben eine größere Chance auf eine Premium-Klassifizierung ihrer Früchte.
Ryan Oakley, Inhaber von Mason's Fruit and Veg in Barmera, bezieht mehr Zitrusfrüchte aus anderen australischen Bundesstaaten, um Versorgungslücken bei lokalem Angebot auszugleichen und gleichzeitig erschwingliche Preise zu halten.
Er betont, dass lokale Früchte trotz ihrer äußeren Mängel noch verfügbar und genießbar bleiben.
Die genauen wirtschaftlichen Auswirkungen dieser Klassifizierungsabstufungen für Anbauer des Riverland sind in verfügbaren Quellen nicht beziffert. Die genaue Natur der Organisation Citrus SA und die Eigenschaften der Sorte Cara Cara verfügen zum Zeitpunkt der Veröffentlichung über keine verifizierten Definitionen.
Noch keine Kommentare. Seien Sie die/der Erste.
Die Herabstufung betrifft das äußere Aussehen – Windflecken, fragile Haut – nicht den Geschmack. Ryan Oakley, Einzelhandelsbetreiber in Barmera, bestätigt, dass lokale Zitrusfrüchte trotz ihrer Schönheitsmängel genießbar bleiben.
Das Riverland ist eine Region in Südaustralien, die sich entlang des Murray River bis Blanchetown erstreckt. Es ist eine wichtige landwirtschaftliche Zone, insbesondere für Wein- und Zitrusanbau.
Das Ernten von Zitrusfrüchten unter 12 °C bei feuchtem Wetter verursacht in drei bis vier Tagen sichtbare Flecken auf der Fruchtschale und führt zu ihrer Herabstufung in niedrigere Kategorien.
Die Navel ist eine Orangensorte, charakterisiert durch eine kleine sekundäre Frucht an der Spitze, die einem Nabel ähnelt. Die Frucht ist groß, oval geformt und üblicherweise kernlos.
