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Ausland
Herz — Desk International · · Zusammenfassung 30 s · Artikel 3 Min.
Abderrahim Fakir, ein 42-jähriger marokkanischer Staatsbürger, der seit über 30 Jahren in Italien lebt, starb am 19. Juli 2026 um 12:53 Uhr in Bologna während eines Polizeieinsatzes im Stadtviertel Pilastro, wie Le Monde und Lost in the Jungle berichten. Ein Video zeigt ihn mit dem Gesicht auf dem Boden, gefesselt, bevor er aufhörte sich zu rühren. Zwei anwesende Rettungssanitäter griffen mehr als vier Minuten lang nicht ein. Eine Autopsie wurde angeordnet und eine Ermittlung eingeleitet. Hunderte Menschen demonstrierten bereits am Abend und lösten eine nationale Debatte zwischen Rechts und Links über Polizeigewalt aus.
Abderrahim Fakir, ein 42-jähriger marokkanischer Staatsbürger, der seit über 30 Jahren in Italien lebt, starb am 19. Juli 2026 um 12:53 Uhr in Bologna während eines Polizeieinsatzes im Stadtviertel Pilastro, wie Le Monde und Lost in the Jungle berichten.
Ein Nachbar filmte den Einsatz. Das Video zeigt Fakir mit dem Gesicht auf dem Boden liegend, die Hände auf dem Rücken gefesselt, schreiend, bevor er aufhörte sich zu bewegen.
Zwei anwesende Rettungssanitäter griffen über vier Minuten lang nicht ein.
Eine Autopsie wurde angeordnet. Die Bodycam — eine tragbare Kamera, die an der Uniform eines Polizeibeamten angebracht ist und seine Einsätze aufzeichnet — eines der beteiligten Polizisten wurde der Staatsanwaltschaft Bologna vorgelegt. Eine Ermittlung ist eingeleitet.
Das Video zeigt eine Bauchlage — eine Polizeikontrolltechnik, bei der eine Person mit dem Gesicht auf dem Boden liegt, die Hände auf dem Rücken. Diese Methode birgt das Risiko einer positionalen Asphyxie, wenn Druck auf den Brustkorb ausgeübt wird, besonders bei längerer Dauer.
Mehrere Länder und Gesundheitsorganisationen haben Warnungen oder Einschränkungen zur Verwendung dieser Methode nach dokumentierten Todesfällen ausgegeben.
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In Italien bleibt die Einführung von Bodycams noch teilweise. Die der Staatsanwaltschaft vorgelegte Aufzeichnung stellt ein zentrales Beweismittel für die Ermittlung dar.
Der Tod von Fakir führte sofort zu einer politischen Spaltung. Die rechte italienische Regierung ergreift Partei für die Polizisten; die Linke prangert exzessive Polizeigewalt an.
Der Fall ist Teil eines größeren Kontexts: Ein Teil der Regierung unterstützt gleichzeitig einen Juwelier, der zwei Einbrecher getötet hat, nach Angaben von Le Monde.
Italien hat bereits eine ähnliche Debatte durchlebt. 2009 starb Stefano Cucchi, nachdem er wegen Drogenkonsum verhaftet und von Carabinieri misshandelt wurde. Der Fall wurde 2018 in dem Film «Sur ma peau» verfilmt.
Die Ergebnisse der Autopsie sind noch nicht bekannt. Die genaue Todesursache — und die jeweilige Verantwortung von Polizisten und Sanitätern — bleibt zu klären.
Der genaue Grund für den Polizeieinsatz, der zur Verhaftung von Fakir führte, ist in den verfügbaren Informationen nicht angegeben.
Die Bauchlage ist eine Kontrolltechnik, bei der eine Person mit dem Gesicht auf dem Boden liegt, die Hände auf dem Rücken. Sie birgt das Risiko einer positionalen Asphyxie, wenn Druck auf den Brustkorb über längere Zeit ausgeübt wird. Mehrere Gesundheitsorganisationen haben Warnungen nach dokumentierten Todesfällen im Zusammenhang mit dieser Technik ausgegeben.
Eine Bodycam ist eine tragbare Kamera, die an der Uniform eines Polizeibeamten angebracht ist und seine Einsätze aufzeichnet. In Italien bleibt ihre landesweite Einführung noch teilweise. In diesem Fall wurde die Bodycam eines der beteiligten Polizisten der Staatsanwaltschaft Bologna als Beweismittel vorgelegt.
Ja. Eine Autopsie wurde angeordnet und die Bodycam eines Polizisten wurde der Staatsanwaltschaft Bologna vorgelegt. Eine Ermittlung ist eingeleitet, um die genauen Umstände des Todes zu klären.
Die rechte Regierung unterstützt die beteiligten Polizisten; die Linke prangert exzessive Polizeigewalt an. Ein Teil der Regierung unterstützt zudem einen Juwelier, der zwei Einbrecher tötete, was eine größere Uneinigkeit zur Frage der legitimen Gewalt zeigt.
Ja. 2009 starb Stefano Cucchi, nachdem er verhaftet und von Carabinieri misshandelt wurde. Der Fall prägte die Debatte über Polizeigewalt in Italien nachhaltig und war Gegenstand des 2018 erschienenen Films «Sur ma peau».