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Wirtschaft
Desk Wirtschaft · · Zusammenfassung 30 s · Artikel 3 Min.
Zwischen Juni 2014 und Juni 2025 war das Beschäftigungswachstum in Deutschland hauptsächlich auf ausländische Arbeitnehmer zurückzuführen, wie die Bundesagentur für Arbeit mitteilte. Bürger von Drittstaaten außerhalb der Europäischen Union machten 43 % dieses Nettowachstums aus, wobei etwa ein Drittel aus den acht wichtigsten Herkunftsländern von Asylbewerbern stammte. Gleichzeitig ging die Bevölkerung im erwerbstätigen Alter mit deutschem Pass um 3,9 Millionen Menschen zurück. Im Jahr 2026 wird sich die verfügbare Arbeitskraft zum ersten Mal verringern.
Zwischen Juni 2014 und Juni 2025 wurde das Beschäftigungswachstum in Deutschland hauptsächlich von ausländischen Arbeitnehmern vorangetrieben, wie die Bundesagentur für Arbeit mitteilte – die führende deutsche Bundesbehörde für Arbeit mit Sitz in Nürnberg.
Bürger von Drittstaaten außerhalb der Europäischen Union machten 43 % dieses Nettowachstums aus. Darunter stammte etwa ein Drittel aus den acht wichtigsten Herkunftsländern von Asylbewerbern.
Die wichtigsten betroffenen Herkunftsländer sind Syrien und Afghanistan. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten – ein Indikator für formale Arbeitsverhältnisse, ausgenommen Minijobs und Selbstständigkeit – aus diesen Ländern hat sich in fünf Jahren mehr als verdoppelt.
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Zwischen 2014 und 2024 ging die Bevölkerung im erwerbstätigen Alter mit deutschem Pass um 3,9 Millionen Menschen zurück. Gleichzeitig wuchs die Zahl der Bewohner ohne deutschem Pass in dieser Altersgruppe um 3,4 Millionen.
Im Jahr 2026 wird das Erwerbspersonenpotenzial – das Gesamtvolumen der potenziell verfügbaren Arbeitskräfte, einschließlich der Erwerbstätigen, registrierten Arbeitslosen und solcher, die den Arbeitsmarkt wiederbetreten könnten – zum ersten Mal um etwa 40.000 Einheiten sinken, wie Andrea Nahles, Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit, mitteilte.
Dieser Rückgang wird sich in den kommenden Jahren verschärfen, wenn die nach dem Zweiten Weltkrieg geborenen Baby-Boomer-Generationen in den Ruhestand gehen.
Die Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt ist eine Investition in die Zukunft.
— Daniel Terzenbach, Vorstandsmitglied der Bundesagentur für Arbeit
Die verfügbaren Daten geben keine Auskunft über die sektorale Verteilung der von ausländischen Arbeitnehmern besetzten Stellen oder ihre durchschnittliche Bezahlung. Das Tempo, in dem die eingewanderte Arbeitskraft den Ruhestand der Baby-Boomer weiterhin ausgleichen kann, bleibt eine Unbekannte.
Die Bundesagentur für Arbeit ist die führende deutsche Bundesbehörde für die Betreuung von Arbeitssuchenden. Sie zahlt Arbeitslosenversicherungsleistungen und unterstützt Jobsuchende bei der Arbeitsplatzsuche. Ihr Sitz befindet sich in Nürnberg.
Die Zahl der Erwerbstätigen mit deutschem Pass sinkt seit 2014, hauptsächlich aufgrund der demografischen Alterung. Die Baby-Boomer-Generationen erreichen progressiv das Renteneintrittsalter und reduzieren das verfügbare Arbeitsangebot.
Zwischen Juni 2014 und Juni 2025 entfielen 43 % des Nettobeschäftigungswachstums in Deutschland auf Bürger von Drittstaaten außerhalb der Europäischen Union, wie die Bundesagentur für Arbeit mitteilte.
Ja. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten – d. h. in formalem Beschäftigungsverhältnis mit obligatorischen Sozialversicherungsbeiträgen – aus den Hauptherkunftsländern von Flüchtlingen, insbesondere Syrien und Afghanistan, hat sich in fünf Jahren mehr als verdoppelt.
Das Erwerbspersonenpotenzial ist das Gesamtvolumen der potenziell verfügbaren Arbeitskräfte in Deutschland: Erwerbstätige, registrierte Arbeitslose und Personen, die den Arbeitsmarkt betreten oder wiederbetreten könnten. Im Jahr 2026 wird diese Kennzahl zum ersten Mal um etwa 40.000 Personen sinken.