Ausland
Fremdenfeindlichkeit in Südafrika: Ghana fordert AU zum Handeln auf
Der ghanaische Präsident John Mahama forderte die Afrikanische Union (AU) am 23. Juli 2026 auf, fremdenfeindliche Gewalt in Südafrika auf die Agenda des für Februar 2027 geplanten Gipfeltreffens zu setzen. Über 160.000 Ausländer haben das Land in zwei Monaten verlassen, wie Daten belegen, die von der Nachrichtenagentur AFP zusammengestellt wurden. Mahmoud Ali Youssouf, Präsident der AU-Kommission, erkannte die Dringlichkeit der Lage an. Zwei ghanaische Staatsangehörige haben den Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) angerufen, eine Maßnahme, die Pretoria als opportunistisch bezeichnete.