Ausland
Grenzkonflikt Italien-Spanien: Madrid setzt Rom Ultimatum bis 9. August zum Abbau von Kontrollen
Am 1. August 2026 führte Italien Grenzkontrollen für Luft- und Schiffsverkehr mit Spanien ein und verschärfte bestehende Landgrenzkontrollen. Rom begründet diese Maßnahmen mit der Migrationskrise in Ceuta, einer spanischen Exklave in Nordafrika an der Grenze zu Marokko. Am 7. August erklärte die spanische Regierung die italienischen Kontrollen für ungerecht, gegen EU-Interessen und diskriminierend, und setzte Rom ein Ultimatum bis Sonntag, 9. August. Spanien droht mit Gegenmaßnahmen. Rom forderte zudem die Ausschließung Spaniens aus dem Schengen-Raum, was rechtlich unmöglich ist.
