Ausland
Ceuta: Zwischen 50.000 und 60.000 Migranten in 48 Stunden, 67 Tote und Rückkehr nach Marokko
Zwischen dem 29. und 30. Juli 2026 überquerten zwischen 50.000 und 60.000 Personen — überwiegend junge Marokkaner — die Grenze nach Ceuta, der spanischen Autonomiestadt an der Nordküste Afrikas, in weniger als 48 Stunden. Der Höhepunkt der Ankünfte ereignete sich in der Nacht vom 30. zum 31. Juli. Nach spanischen Behördenangaben kamen dabei mindestens 67 Menschen ums Leben. Bereits am 1. August hatten über 48.000 Migranten Ceuta wieder verlassen und waren nach Marokko zurückgekehrt. Als Reaktion suspendierte Italien die Schengen-Freizügigkeit für Nicht-Europäer, die aus Spanien kommen, für den gesamten August. Pedro Sanchez forderte einen Notgipfel der EU-27.
